Warum ist eine Safari in Namibia etwas Besonderes?

Namibia selbst ist ein besonderes Land. Der Reiz liegt darin, dass die verschiedensten Erwartungen erfüllt werden können, sei es eine Wanderung im Fish River Canyon oder die Besteigung der berühmten roten Dünen von Sossusvlei oder Fallschirmspringen und Sandboarding in Swakopmund. Zweifellos ist es aber die Tierwelt, die viele Touristen anlockt. Hier folgen einige der ganz besonderen Safarierlebnisse, die Namibia bietet:

 

1. Werden Sie Zeuge eines nächtlichen Zusammentreffens im Etoscha Nationalpark: Es gibt nichts Besseres als einen Becher Wein oder Bier nach dem Abendessen zu einem der beleuchteten Wasserlöcher mitzunehmen und zuzuschauen, wie Elefanten, Nashörner, Löwen und andere Tiere für ihre Sundowner hierher kommen. Sie können die Begegnung verschiedener Arten beobachten, von denen einige besser miteinander auskommen als andere! Sie müssen nur sicherstellen, dass Sie sich ruhig verhalten und beim Fotografieren kein Blitzlicht verwenden, um die Tiere nicht zu stören.

 

2. Großkatzen sichten: Obwohl vermutlich 90% der Geparden in Namibia auf oder in nächster Nähe von Farmland leben, was oft zu Konflikten führt, sind viele dieser Katzen in unseren Nationalparks anzutreffen, da ein Viertel aller Geparden der Welt in Namibia zuhause sind. Auch zahlreiche Löwen und Leoparden sind hier beheimatet. Halten Sie also Ihre Augen auf, wenn Sie auf Safari sind!

 

 

3. Begegnungen mit unseren Meeresbewohnern: Stechen Sie von Walfischbucht oder Swakopmund aus in See und machen eine Bootsfahrt hinaus in den südlichen Atlantik. Hier fließt der Benguelastrom mit seinem Reichtum an Plankton und schafft die Voraussetzungen für das Vorkommen einer Vielfalt von Meeresbewohnern. Aber seien Sie vorgewarnt. Das Wasser ist sehr kalt, und Sie bleiben besser an Bord. Außer Robben und vielleicht Heaviside-Delfinen, Großen Tümmlern und Schwarzdelfinen können sie mit etwas Glück auch Buckel- und Südliche Glattwale, Sonnenbarsche (Mola Mola) und Lederschildkröten sowie verschieden Haiarten wie den Sechskiemerhai, Weißhai, Scharfzahnmarderhai, Sandhai, und Gemeinen Fuchshai zu sehen bekommen.

4. Das unverkennbare Schlängeln der Sidewinder beobachten: Die Namib ist der Lebensraum der Zwergpuffotter (Peringuey’s adder), die einen merkwürdigen Tanz aufführt. Sie bewegt sich scheinbar seitwärts und drückt dabei den größeren Teil ihres Körpers hoch, um zu viel Kontakt mit dem heißen Wüstensand zu vermeiden. Obwohl nicht so lebensgefährlich wie andere Schlangen sollten sie nur aus sicherem Abstand beobachtet werden. Zwar greifen sie nur an, wenn sie sich bedroht fühlen, aber ihr Gift kann zu Blindheit führen.

 

 

5. Wüstenelefanten sehen: Im Etoscha Nationalpark werden Sie mit einiger Wahrscheinlichkeit Elefanten zu sehen bekommen, aber mit etwas Glück können Sie auch welche in der zumeist wüstenähnlichen Landschaft der südlichen Kuneneregion sichten. Die hier heimische Art hat einen kleineren Körper, längere Beine und größere Füße als andere Elefanten. Diese Anpassung an ihre Umwelt ermöglicht es ihnen, sehr lange Strecken selbst auf Wüstensand zurückzulegen, und sie können, im Gegensatz zu ihren Vettern von Etoscha, tagelang ohne Wasser auskommen.

6. Der einzige Ort, den sich Pinguine und Flamingos teilen: Vor Lüderitz, nicht weit vom Dias Point, ist ein Fleckchen Erde Halifax Island genannt.  Hier hat eine Kolonie von Brillenpinguinen ihre Heimat. Von einem Boot aus können Sie beobachten, wie die Pinguine ins Wasser und wieder an Land hüpfen. Daneben haben sich einige Flamingos angesiedelt. Es ist tatsächlich der einzige Ort in der Welt, an dem beide Vogelarten in direkter Nachbarschaft leben.

 

 

7. Sehen und riechen – die Robbenkolonie am Cape Cross: Dieser Platz an Namibias Skelettküste zählt bisweilen mehr als 100,000 Ohrenrobben. Touristen können auf einem Holzsteg entlanggehen und beobachten, wie die massigen Bullen mit den kleineren Weibchen interagieren und wie Babyrobben Schutz bei ihren Müttern suchen. Aber damit Sie nicht sagen können, Sie wären nicht gewarnt worden: So viele Robben an einer Stelle kann man nicht zu sehen bekommen, ohne auch den strengen Geruch in Kauf zu nehmen. Es ist trotzdem eine der größten Sehenswürdigkeiten in Namibia.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder durchstöbern Sie erst einmal unser Angebot, um Ihre Namibiasafari zu planen.

 

 

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