7 Tage Wildlife & Dunes Individuelle Safari

Tour im Überblick

Diese Reise ist für diejenigen konzipiert, die nur begrenzt Zeit haben und die wichtigsten Highlights unseres schönen Landes einbeziehen möchten. In diesen 7 Tagen erhalten Sie einen Überblick über den Etoscha Nationalpark, Swakopmund und das populäre Sossusvlei. Diese Tour ist frei gestaltbar und kann auch als Selbstfahrertour unternommen werden. Darüber hinaus können Sie zwischen fester Unterkunft, Camping oder einer Kombination der beiden wählen.

Tour Information

Abreise Die Tour kann jederzeit von Windhuk aus starten, falls Unterkünfte verfügbar sind.
RückreiseWindhuk
PassagiereKeine Mindestzahl. Preise entsprechend der Teilnehmerzahl.
ArtTour mit fester Unterkunft oder Campingtour oder eine Kombination der beiden.
Fahrzeug

2 – 4 Teilnehmer: Toyota Quantum , 4×4 Doppelkabiner oder Landcruiser.

5 – 14 Teilnehmer: Toyota Dyna Truck – für Safarizwecke geändertes Fahrzeug

Tagesübersicht - Camping

TagReisezielUnterkunftVerpflegung
1Onguma Reservat – östlich von EtoshaOnguma CampsiteM, A
2OkauekujoOkaukeujo CampsiteF, M, A
3SwakopmundProst HotelF, M
4SwakopmundProst HotelF
5SesriemSesriem CampsiteF, M, A
6SesriemSesriem CampsiteF, M
7WindhukF, M
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, S = Selbstverpflegung, Z = nur Zimmer

Tagesübersicht - Feste Unterkunft

TagReisezielUnterkunftVerpflegung
1Onguma Reservat – östlich von EtoshaOnguma Bush CampM, A
2OkaukeujoOkaukeujo RestcampF, M, A
3SwakopmundSwakopmund Sands HotelF, M
4SwakopmundSwakopmund Sands HotelF
5Sesriem / SossusvleiSossus Dune LodgeF, M
6Sesriem / SossusvleiSossus Dune LodgeF, M
7Windhuk
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, S = Selbstverpflegung, Z = nur Zimmer

Tägliche Tourbeschreibung

Tag 1

Windhuk – Onguma Wildreservat (420 km)

Ihr Reiseführer wird Sie von Ihrer Unterkunft in Windhuk abholen.

Auf Ihrer Reise Richtung Norden machen Sie in kleinen Städten entlang der Route Halt. In Okahandja haben Sie Gelegenheit, Namibias größten Markt für Holzschnitzereien zu besichtigen. Der Markt ist als örtliche Kooperative organisiert und ist einer der besten Plätze, um authentische Souvenirs ,made in Namibia‘ zu kaufen.

Nach Okahandja liegt der längste Streckenabschnitt vor Ihnen. Die Ankunft in Otjiwarongo gibt Ihnen daher die willkommene Gelegenheit, eine Pause einzulegen. Wie fast alle Ortsnamen im zentralen Namibia ist Otjiwarongo ein Wort aus der Hererosprache und bedeutet „Ort der wohlgenährten Rinder“ oder „wunderschöner Ort“.

Auf dem Weg zur Minenstadt Tsumeb haben Sie an einigen Stellen atemberaubende Aussichten auf die sich scheinbar bis ins Endlose erstreckende afrikanische Buschsavanne. Von Tsumeb aus fahren Sie weiter in Richtung Norden zum Lake Otjikoto, der, einzigartig in der Welt, als Unterwassermuseum deklariert wurde. Das hat seinen Ursprung im Jahr 1915, als die deutschen Streitkräfte sich im Rückzug befanden und gegen Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen ihr Kriegsgerät im See versenkten. Viele Legenden ranken sich um diesen See. Auch kursiert immer noch der Mythos, dass der Otjikoto und sein Gegenstück, Lake Guinas, bodenlos sind. (Eintrittsgebühren für Lake Otjikoto sind nicht inbegriffen.)

Östlich von Etoscha und Fisher’s Pan gelegen ist das Onguma Wildreservat ein Geheimtip in Namibia. Hier können Sie Afrika in all seiner Schönheit und Vielfalt erleben. Das Reservat umfasst eine mehr als 34,000 Hektar große Fläche mit reichem Wildbestand. Über dreißig verschiedene Arten von Großwild sind hier anzutreffen. Giraffen, Zebras, große Antilopen wie Kudu, Eland, Oryx, Impala, Hartebeest (Kuhantilope) und viele andere Tiere der offenen Savanne schweifen frei umher. Auch Raubtiere wie z.B. Löwen, Geparden und Leoparden gehören zum festen Wildbestand.

Die neueste Bereicherung für diesen bereits ausgiebigen Wildbestand ist eine Familie von Spitzmaulnashörnern. Zudem können hier mehr als 300 Vogelarten beobachtet werden. Während des namibischen Sommers wird das Schutzgebiet zu einem Paradies für Vogelfreunde. Tausende von Zugvögeln werden von den Feuchtgebieten angelockt, die durch die jahreszeitlich bedingten Regenfälle und kurzlebigen Flußsysteme gebildet werden.

Übernachtung ist im Onguma Busch Camp.

Wenn nach dem Einbuchen in Onguma noch Zeit ist, können Sie eine kurze Wildbeobachtungsfahrt in den Etoscha Nationalpark machen. Das Tor schließt bei Sonnenuntergang.

 

Tag 2

Onguma Wildreservat – Okaukuejo Resort (Wildbeobachtungsfahrt)

Die Tore des Etoscha Nationalparks werden bei Sonnenaufgang geöffnet. Ein früher Start steht auf dem Programm, um die kühlen Morgenstunden für eine Wildbeobachtungsfahrt zu nutzen. Sie kommen durch das Von Lindquist Tor in den Park und fahren zunächst zum Namutoni Resort, wo eine kleine Pause gemacht wird.

Was heute der Etoscha Nationalpark ist, wurde 1907 von der damaligen deutschen Regierung zu Namibias erstem Naturschutzgebiet erklärt. Der Park zählt zu den größten Wildreservaten in Afrika. Neben Wüste mit salzhaltigem Boden, Savanne und Waldfläche ist die Etoschapfanne, eine ausgedehnte, flache Senke, das bestimmende Merkmal. Für den größten Teil des Jahres ist die Pfanne eine kahle Fläche mit weißem, getrocknetem und rissigem Schlamm über der an den meisten Tagen Luftspiegelungen flimmern. Der Volksmund nennt sie den ,großen weißen Ort trockenen Wassers‘. Große Wildherden vor dieser Kulisse zu sehen macht Wildbeobachtung in Etosha zu einem einmaligen Erlebnis. Von den 114 Säugetierarten im Park gelten einige wie Spitzmaulnashorn, Gepard und Schwarznasenimpala als gefährdet. Mit mehr als 700 Spitzmaulnashörnern hat Etosha einen der wenigen wachsenden Bestände in der Welt.

Wegen der langen Trockenperiode im namibischen Jahr sind Vögel, wie auch die anderen Tiere, auf die 30 Quellen und Wasserlöcher im Park angewiesen. Während der Regenzeit ist die Vogelwelt an den Pfannen ein besonders sehenswerter Anblick. Die Quellen und Wasserlöcher bieten jedoch das ganze Jahr über hervorragende Wildbeobachtungs- und Fotomöglichkeiten.

Quer durch Etoscha geht die Wildbeobachtungsfahrt in östlicher Richtung bis zum Halali Camp im Zentrum des Parks. Unterwegs wird an mehreren Wasserlöchern halt gemacht, und fast durchweg haben Sie herrliche Aussichten auf die riesige Pfanne. Wildbeobachtung ist in der Regel ausgezeichnet, und es besteht die Chance, Tierarten zu sichten, die auf der Namutoniseite des Parks gewöhnlich nicht zu sehen sind.

In Halali legen Sie zum Mittagessen eine ausgedehnte Pause ein. Da ist ausreichend Zeit, zum Wasserloch zu gehen und den Swimmingpool zu benutzen oder sich in der Bar zu entspannen, bevor die Fahrt mit Ziel Okaukuejo fortgesetzt wird.

Das Okaukuejo Camp, 1957 offiziell für Besucher geöffnet, ist die administrative Zentrale des Parks. Es gibt verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten, von kleinen Chalets mit Strohdach bis zu Bungalows mit Doppel- oder zwei Einzelbetten. Im Restcamp findet man zudem ein Restaurant, einen Laden, ein Postamt, einen Swimmingpool und eine Tankstelle. Okaukuejo beherbergt auch das Ökologische Institut, das sowohl für Forschung als auch für das Parkmanagement zuständig ist. Die Wasserstelle von Okaukuejo ist wohl die renommierteste im Park. Das Vorkommen von Wild hängt von der Jahreszeit ab, aber im Winter kommen Wildtierenthusiasten an dieser direkt neben dem Camp gelegenen, von Flutlicht erhellten Wasserstelle immer auf ihre Kosten. Tiere, die man oft zu Gesicht bekommt, sind Elefanten, Spitzmaulnashörner, Löwen, Geparden, Schabrackenhyänen, Burchellzebras und Hartmans Bergzebras, Gnus sowie zahlreiche Antilopenarten.

 

Tag 3

Okaukuejo Resort – Swakopmund (520 km)

Die Reise in Richtung Süden beginnt mit einer verhältnismäßig kurzen Fahrt zu der kleinen Stadt Outjo. Danach geht es nach Omaruru. Wie so viele Ortschaften in Namibia entstand Omaruru als Missionsstation. Der Missionar Hugo Hahn war der erste Europäer, der in diese Gegend kam. Als Omaruru von Hererostreitkräften während des Aufstandes von 1904 belagert wurde, wurde die Mission von der deutschen Schutztruppe unter Hauptmann Victor Franke befreit. Der Franketurm, als Denkmal für dieses Ereignis errichtet, wurde 1908 eingeweiht. Das älteste Gebäude in Omaruru, das Alte Missionshaus, dient heute als Stadtmuseum. Der Name Omaruru entstammt der Hererosprache und bedeutet ‚bittere Milch‘. Ihre Rinder fraßen die Blätter des ‚Bitter Bush‘ und, wie der Name sagt, das Ergebnis war bittere Milch.

Im Tal der Khanflusses liegt die im Sommer unter sengender Hitze leidende Stadt Usakos. Sie entwickelte sich rund um eine Station der Schmalspurbahn, die 1900 gebaut wurde. Außerhalb von Usakos befindet sich das Schlachtfeld von Trekkopje, wo eines der entscheidenden Gefechte im kurzen Krieg von 1915 stattfand, in dem deutsche Streitkräfte dem südafrikanischen Militär gegenüberstanden.

Zwischen Usakos und der Küste dominiert die Spitzkoppe das Landschaftsbild der Wüstenebene in nördlicher Richtung. Dieser 1,728 m hohe Inselberg, von manchen als das Matterhorn Namibias bezeichnet, ist eine Herausforderung für Kletterer. Die Gegend ist auch für ihre Felskunst und das Vorkommen von Halbedelsteinen bekannt.

Das nächste Ziel ist Swakopmund, Namibias meistbesuchte Küstenstadt. Sie ist ein Badeort und zugleich ein Beispiel für herrvorragend erhaltene Architektur aus der deutschen Kolonialzeit. Swakopmund wurde 1892 als Haupthafen für Deutsch Südwestafrika gegründet. Die Stadt ist einer der wenigen Orte außerhalb Europas, wo eine beträchtliche deutschsprechende Minderheit anzutreffen ist. Palmenalleen, Uferpromenaden und gute Unterkünfte für alle Budgets machen Swakopmund zu Namibias beliebtestem Urlaubsziel.

Übernachtung ist in einer Swakopmunder Pension.

 

Tag 4

Swakopmund                                                                                                                                                

Sie haben den ganzen Tag, sich in Swakopmund zu entspannen. Der ausgedehnte Strand lädt zu einem Spaziergang ein, aber zum Baden ist das Wasser wegen des Benguelastroms zu kalt. Viele herrvorragende Läden und der Souvenirmarkt der Stadt verlocken zu einem Einkaufsbummel. Auch das sehr gute Museum und Namibia’s Meerwasseraquarium sind einen Besuch wert.

Als Alternative dazu können auch viele andere Aktivitäten arrangiert werden, je nachdem, wonach Ihnen der Sinn steht. Für diejenigen, die einen Nervenkitzel lieben, gibt es Flüge mit leichten und ultraleichten Flugzeugen über die Wüste, Quad Biking, Sandboarden Surfen und Fallschirmspringen. Wenn Sie eher entspannenden Zeitvertreib suchen, können Sie an Ausflugsfahrten zu landschaftlich reizvollen Zielen teilnehmen oder zum Angeln fahren. Zudem werden geführte Touren zu Vogelbeobachtung und ,die Wüste lebt‘ angeboten.

Ihr Reiseführer wird alle Optionen mit Ihnen besprechen, bevor Sie in Swakopmund ankommen, und Ihnen die Möglichkeit geben, im Voraus zu buchen.

NB: Nicht alle zusätzlichen Aktivitäten und Exkursionen in Swakopmund stehen immer zur Verfügung. Sie werden, wenn gebucht, vom Kunden auf eigene Gefahr und Kosten unternommen.

 

Tag 5

Swakopmund – Namib Naukluft Park (350 km)                       

Am Morgen fahren Sie zur benachbarten Hafenstadt Walfischbucht und dann hinaus in die Schotterebenen der Namibwüste. Sie passieren die Kuiseb- und Gaubcanyons und legen in der kleinen Siedlung von Solitaire eine Kaffeepause ein, um Ihre Beine ausstrecken zu können.

Sie durchqueren offene Grassavanne und Farmgebiete bevor das Gelände dem unermeßlichen, von roten Sanddünen beherrschten Teil der Namibwüste weicht. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihr Ziel, genau zur richtigen Zeit, um das Schauspiel zu erleben, wie die Farben über den weit entfernten Bergen im Osten leuchten und sich verändern.

Auf dem Weg von Solitaire nach Sesriem wird eine Pause für ein Picknickmittagessen eingelegt.

Die Sossus Dünenlodge liegt auf einer Anhöhe am Fuße eines Berges, 4 km vom Sesriem Eingangstor entfernt. Sie erlaubt großartige Aussicht auf die entfernten Dünen im Westen. Die Lodge ist die erste und bislang einzige, die im gesamten Namib Naukluft Park gebaut wurde. Gäste können von hier aus direkt in den nahegelegenen Sesriem Canyon wandern. Der zentrale, innere Bereich der Lodge wird durch Holzterassen bestimmt. Neben einem kleinen Rezeptionsraum gibt es ein offen angelegtes Restaurant mit separatem Aufenhalts- und Barbereich. Diese Räumlichkeiten sind alle mit großen Glasschiebetüren ausgestattet. Zudem können Gäste von einem Swimming Pool Gebrauch machen. Für die Fahrzeuge von Selbstfahrern gibt es einen mit Schattennetzen überdachten Parkplatz, und die Gäste werden mit elektrisch betriebenen Golfwagen befördert!

Jedes der 25 Chalets ist mit einem soliden Holzgerüst errichtet. Als Wände dienen in mattem gelb-orange gehaltene Segeltuchplanen. Ein Strohdach vervollständigt die Ähnlichkeit mit traditionellen Owambohütten.

 

Tag 6

Sesriem Bereich – Sossusvlei – Sesriem Bereich                                                       

Ein Aufbruch vor der Morgendämmerung ist an diesem Tag wichtig, um das weiche Licht des Sonnenaufgangs über der Wüste einzufangen. Sie durchqueren Sesriem, das Tor zu den Dünen, und fahren mitten hinein in die Dünenlandschaft. Die letzten 5 km werden zu Fuß zurückgelegt. In der noch kühlen Witterung des Morgens gibt es reichliche Möglichkeiten für Landschaftsfotografie. Das weiche Licht der Morgendämmerung fällt zunächst, vom Dünenkamm abwärts, auf den Osthang. Dann explodiert es in ein leuchtendes Orange, das atemberaubende Panoramen der Wüste mit scharfen Kontrasten erzeugt. Uralte Salzpfannen, im Wuchs verkümmerte Kameldornbäume und die Chance, eine Oryxantilope oder einen Strauß zu sehen, machen es unabdingbar, die Kamera nicht zu vergessen!

Sie verbringen den Morgen in Sossusvlei und der näheren Umgebung. Im späteren Verlauf des Morgens kehren Sie zur Mittagspause nach Sesriem zurück, um die Nachmittagshitze zu vermeiden. Am späten Nachmittag steht eine kurze Exkursion zum Sesriem Canyon auf dem Programm.

Sossusvlei – viele, die Namibia besuchen, sagen, dass kein Anblick atemberaubender ist als Sossusvlei mit seinen monumentalen Dünen. Diese gigantischen sternförmige Sandberge, von denen der größte 325 m hoch ist, sind ein gesuchtes Motiv für Künstler und Fotografen. Die warmen Farbtöne des Dünensandes schaffen einen lebhaften Kontrast zu dem grellen Weiß der großen Pfannen im Vlei. Die bekannteste von ihnen, Dead Pan, ist eine weite, geisterhaft anmutende Fläche trockenen, salzhaltigen Lehms, in der verstreut die Skelette uralter Kameldornbäume stehen. Ihr Alter ist auf 500 bis 600 Jahre datiert worden.

 

Tag 7

Namib Naukluft Park, Sesriem Gebiet – Windhuk                                                            

innt um 9:30 und endet eine Stunde später. Sie müssen 10 Minuten vorher in Solitaire sein, um einen Haftungsverzicht zu unterschreiben, bevor Sie zu einigen der geretteten Tiere geführt werden. Dabei erfahren Sie alles über die Arbeit, die hier getan wird.

Danach setzen Sie Ihre Fahrt nach Windhuk über den Gamsbergpass und durch das Khomas Hochland fort.

Sie werden am Nachmittag in Windhuk ankommen, wo Ihr Reiseführer Sie bei Ihrer Unterkunft absetzen wird.

Tourtermine

Tour dates available on Anfrage

Preis

Preis auf Anfrage

 

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