15 Tage Namibia, Chobe & Victoria Falls Individuelle Safari

Tour im Überblick

Diese 15-Tage Tour beinhaltet eine Besichtigung des berühmten Sossusvlei, einen Aufenthalt in der Küstenstadt Swakopmund, eine Fahrt durch das Damaraland mit einer Besichtigung der UNESCO Weltkulturerbestätte Twyfelfontein, einen Besuch des weltbekannten Etoscha Nationalparks, einer Fahrt durch den Caprivizipfel und zum „Königreich der Elefanten“, dem Chobe Nationalpark. Die Tour endet mit 2 Übernachtungen in Victoria Falls, um eines der 7 Naturwunder der Welt zu besichtigen.

Tour Information

Abreise Die Tour kann jederzeit von Windhuk aus starten, falls Unterkünfte verfügbar sind.
RückreiseWindhuk
PassagiereKeine Mindestzahl. Preise entsprechend der Teilnehmerzahl.
Upgrade Ein Upgrade ist auf Anfrage möglich.
ArtThis tour suggestion is based on a accommodated safari. Camping or combination between camping and accommodation is also available.
Fahrzeug

2 – 4 Teilnehmer: Toyota Quantum , 4×4 Doppelkabiner oder Landcruiser

5 – 14 Teilnehmer: Toyota Dyna Truck – für Safarizwecke geändertes Fahrzeug

Tagesübersicht - Camping

TagReisezielUnterkunftVerpflegung
1WindhukTamboti GuesthouseM, A
2Sesriem / Sossusvlei GebietSesriem CampsiteF, M, A
3Sesriem / Sossusvlei GebietSesriem CampsiteF, M, A
4SwakopmundProst HotelF, M
5SwakopmundProst HotelF
6Grootberg GebietHoada CampsiteF, M, A
7Grootberg GebietHoada CampsiteF, M, A
8Etosha National ParkOkaukeujo CampsiteF, M, A
9Etosha National ParkNamutoni CampsiteF, M, A
10Caprivi GebietNdhuvo Lodge CampsiteF, M, A
11Chobe River FrontChobe Safari Lodge CampsiteF, M, A
12Chobe River FrontChobe Safari Lodge CampsiteF, M, A
13Victoria Falls – ZimbabweVictoria Falls RestcampF
14Victoria Falls – ZimbabweVictoria Falls RestcampF
15Transfer zum Victoria Falls FlughafenF
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, S = Selbstverpflegung, Z = nur Zimmer

Tagesübersicht - Feste Unterkunft

TagReisezielUnterkunftVerpflegung
1WindhukOlive GroveM, A
2Sossusvlei / Sesriem GebietDesert HomesteadF, M, A
3Sossusvlei / Sesriem GebietDesert HomesteadF, M, A
4SwakopmundBeach HotelF
5SwakopmundBeach HotelF, M, A
6Grootberg GebietGrootberg LodgeF, M, A
7Grootberg GebietGrootberg LodgeF, M, A
8Etosha National ParkOkaukeujo RestcampF, M, A
9Etosha National ParkNamutoni RestcampF, M, A
10Caprivi GebietNdhuvo Safari LodgeF, M, A
11Chobe River FrontChobe Safari LodgeF, M, A
12Chobe River FrontChobe Safari LodgeF, M, A
13Victoria Falls , ZimbabweVictoria Falls HotelF
14Victoria Falls , ZimbabweVictoria Falls HotelF
15Transfer zum Victoria Falls FlughafenF
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, S = Selbstverpflegung, Z = nur Zimmer

Tägliche Tourbeschreibung

Tag 1

Nach Ihrer Ankunft auf Windhuks internationalem Flughafen werden Sie von unserem Flughafentransferdienst empfangen und zu einer Pension in Windhuk gebracht.

Namibias Hauptstadt Windhuk eine Vielzahl von Restaurants, Läden, Veranstaltungsorten und Unterkunftsmöglichkeiten. Die Innenstadt ist sauber, sicher und gut verwaltet. Die koloniale Vergangenheit zeigt sich im Vorhandensein von vielen deutschen Gaststätten und Läden. Das Stadtbild weist eine interessante Kombination von historischer Architektur und modernen Gebäuden auf. Sehenswert sind z. B. die Alte Feste, die Christuskirche und der mehr zeitgenössische Oberste Gerichtshof.

Tag 2

Windhoek – Desert Homestead, Sesriem (350 km)

Nach dem Frühstück wird Ihr Reiseführer Sie von der Pension abholen. Sie verlassen Windhuk über die Erosberge und fahren weiter auf landschaftlich reizvollen Straßen in südwestlicher Richtung auf dem Weg zur Wüste. Sie passieren auch einen Teil der Naukluftberge, die für die geologische Geschichte des Landes von besonderem Interesse sind. Von Namibias Zentralplateau geht es dann über den Remhoogtepass hinunter in eine Landschaft weiter Ebenen und schließlich zur kleinen Siedlung von Solitaire. Von Solitaire aus fahren Sie durch offene Grassavannen und Farmland, bevor diese Landschaft dann in die von roten Sanddünen beherrschte Wüste übergeht. Sie werden am späten Nachmittag an der Lodge, Ihrer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte, ankommen und können das Schauspiel der leuchtenden und sich verändernden Farben über weit entfernten Bergen im Osten beobachten.

Desert Homestead liegt ungefähr 32 km südöstlich von Sesriem, dem Tor zu den Dünen am Sossusvlei. Das weite grasbewachsene Tal, von von den Nubib-, Tsaris- und Naukluftbergen umgeben, bietet eine großartige Aussicht auf die fernen Dünen der Namib im Westen. In der Hauptlodge sind alle Wohnbereiche offen angelegt. Die windgeschützte Veranda ist ein herausragendes Merkmal. Auf ihr können Gäste ihre Mahlzeiten genießen, das Abendessen bei Kerzenlicht.

Die Lodge rühmt sich ihrer abwechslungsreichen Küche nach Farmersart mit frischem Gemüse aus eigenen Garten. Die Gerichte werden sorgsam zubereitet, und das Personal ist gut ausgebildet und freundlich. Da ist eine gemütliche Lounge mit original afrikanischen Dekorationen und bequemen Ledersofas, Satellitenfernsehen in einem angrenzenden Raum, Internetzugang und ein Andenkenladen. In der Bar bedient Sie ein gut ausgebildeter und gesprächsbereiter Barkeeper. Zudem befindet sich vor dem Hauptgebäude ein Swimmingpool.

Die Unterkünfte sind 20 strohgedeckte rustikale Chalets. Sie sind in einer Linie ausgerichtet und haben ausreichend Abstand voneinander, dem Hauptgebäude und dem offenen Grasland. Jedes der Chalets mit Bad und WC ist mit mattfarbenen Leinenstoffen luxuriös dekoriert und mit Möbeln aus dunklem Holz ausgestattet. Sie haben entweder große Einzelbetten oder Doppelbetten. Elektrisches Licht und Ventilatoren werden mit Strom aus einem Batteriepack versorgt, die tagsüber durch Wind- oder Sonnenenergie aufgeladen werden. Alle kleinen Extras wie Seife, Shampoo, Lotion etc. sind umweltverträgliche Produkte. Jede Einheit hat ihre eigene Veranda mit Baldachin und einer Aussicht bis hin zu den Rotterkaumbergen.

Tag 3

Sesriem – Sossusvlei – Sesriem

Ein Aufbruch vor der Morgendämmerung ist an diesem Tag wichtig, denn Sie fahren früh morgens, um das weiche Licht des Sonnenaufgangs über der Wüste zu erleben. Die Fahrt zum Sossusvlei bringt Sie in das trockene Flussbett, wo Sie sehr bald von Dünen umgeben sind. Sie verbringen den Morgen im Sossusvlei, dem Dead Vlei und der näheren Umgebung, was natürlich einen Besuch bei der Düne 45 mit einschließt. Danach kommt ein kurzer Abstecher zum Sesriem Canyon.

Viele, die Namibia besuchen, sagen, dass kein Anblick atemberaubender ist als Sossusvlei mit seinen monumentalen Dünen. Diese gigantischen sternförmige Sandberge, von denen der größte 325 m hoch ist, sind ein gesuchtes Motiv für Künstler und Fotografen. Die warmen Farbtöne des Dünensandes schaffen einen lebhaften Kontrast zu dem grellen Weiß der großen Pfannen im Vlei. Eine von ihnen, die Dead Pan, ist eine weite, geisterhaft anmutende Fläche trockenen, salzhaltigen Lehms, in der verstreut die Skelette uralter Kameldornbäume stehen. Ihr Alter ist auf 500 bis 600 Jahre datiert worden.

Tag 4

Desert Homestead – Beach Hotel, Swakopmund (350 km)

Ein früher Start für die Fahrt in nord-westlicher Richung zur Küstenstadt Swakopmund an der Skelettküste. Sie verlassen die Dünenfelder und befinden sich bald wieder in der Gebirgswüste.

Sie passieren den Wendekreis des Steinbocks und überqueren sowohl den Kuiseb- als auch den Gaub Pass. Danach geht es hinunter ins trockene Flussbett des Canyons und wieder hinauf auf der anderen Seite, wo sich eine spektakuläre Wüstenlandschaft vor Ihnen ausbreitet.

Von den Bergen aus durchqueren Sie die fast trostlos wirkenden Schotterebenen der Namib, bevor Sie die küstennahen Sanddünen bei Walfischbucht erreichen. An der Lagune legen Sie eine Pause ein und haben die Möglichkeit, sich die Flamingos und andere Wasservögel anzuschauen, bevor die nun kurze Fahrt nach Swakopmund fortgesetzt wird.

Sie erreichen Swakpmund am späten Nachmittag, was Ihnen etwas Zeit lässt, die Stadt zu Fuß zu erkunden oder am Strand den Sonnenuntergang zu genießen. Swakopmund ist eine sehr reizvolle Küstenstadt mit vielen Geschäften, einem Souvenirmarkt und einem ausgedehnten Strand. Der Atlantik ist hier allerdings recht kalt. Zudem hat Swakopmund ein sehr gutes Museum und ein Meerwasseraquarium.

Das Beach Hotel in Swakopmund liegt, wie der Name besagt, am Strand und zudem vorteilhaft in der Nähe des Stadtzentrums. Bei privat Reisenden, Selbstfahrertouristen und Geschäftsleuten ist diese Lage sehr beliebt. Hinter einer großartigen Glasfront findet man eine klassische Inneneinrichtung und ein breit gefächertes Angebot von Übernachtungsmöglichkeiten. Die über 100 Jahre alte, historische Landungsbrücke von Swakopmund und das moderne Meerwasseraquarium befinden sich nahebei.

Tag 5

Swakopmund

Ein Tag der Muße, um die Stadt zu erkunden.

Swakopmund ist so beliebt, weil es sich den Charme vergangener Zeiten erhalten konnte und wegen seiner entspannten Atmosphäre. 1892 während der deutschen Kolonialzeit gegründet diente es lange Jahre als Haupthafen für das Territorium. In jüngerer Vergangenheit haben üppig grüne Rasenflächen, Palmen und sorgsam gepflegte, farbenprächtige öffentliche Gärten das Stadtbild dieser von Wüste und Meer begrenzten Stadt bereichert. Swakopmund hat mehrere exzellente Restaurants, Kneipen und Discos und ein paar Nachtklubs. Eine Aufmerksamkeit verdienende Besonderheit sind die Juwelierläden, die Schmuckstücke in zeitgenössischem afrikanischen und europäischen Design anbieten. Kunstgewerbeläden bieten lokale Produkte an, während Straßenhändler Kunstgegenstände aus ländlichen Regionen Namibias verkaufen.

Das Museum in Strandnähe wurde von Dr. Alfons Weber im Jahr 1951 gegründet und berherbergt die größte Sammlung von Vogeleiern in Namibia. Die Handbibliothek, als Sam Cohen Bibliothek bekannt, enthält ungefähr 6,000 Bände, einschließlich der nahmhaften Africanasammlung mit 2,000 Titeln des verstorbenen Ferdinand Stich. Die Archive, die im selben Gebäude untergebracht sind, geben dem Besucher die einmalige Gelegenheit, Zeitungsausgaben von 1898 bis heute einzusehen.

Tag 6

Beach Hotel – Grootberg Lodge, Grootberg (460 km)

Sie verlassen Swakopmund frühmorgens und fahren an der Küste entlang gen Norden zum Cape Cross, wo Sie tausende von Seebären (Cape Fur Seals) auf den Felsen nahe des Aussichtspunkts, am Strand und im Wasser beobachten können.

Obwohl die gesamte Küste Namibias früher Skelettküste genannt wurde, bezieht sich der Name heutzutage nur auf den Abschnitt des Skelettküsten Nationalparks. Er estreckt sich vom Kunene im Norden bis 500 km südlich zum Ugab und macht so etwa ein Drittel von Namibias Küste zu einem Schutzgebiet. Gewöhnlich wird die Skelettküste mit berühmten Schiffswracks in Verbindung gebracht. Auch gibt es zahlreiche Geschichten von Seeleuten, die hunderte von Kilometern auf der Suche nach Nahrung und Wasser durch diese karge Landschaft gewandert sind. Walfang und Jagd auf Seehunde haben viele Knochen am Strand hinterlassen, aber auch menschliche Skelette sind darunter, daher der Name Skelettküste. Die Buschmänner nannten es , Das Land, das Gott im Zorn erschuf‘, und bei den Portugiesen war es als ,Das Tor zur Hölle‘ bekannt. Seit der Entdeckung durch europäische Seefahrer zerbrachen immer wieder Schiffe an den Felsen vor der Küste oder liefen in dichtem Nebel am Strand auf. Obwohl kleinere Boote landen konnten, machte die starke Brandung es unmöglich, wieder hinauszufahren. So kam es zu den Geschichten von Seeleuten, die dieses mörderische Gelände durchwanderten. Am Strand liegen unzählige Schiffswracks, von denen einige kaum noch identifierbar sind, während andere in einem ertaunlich guten Zustand sind.

An der C40, zwischen den Ortschaften Palmwag und Kamanjab, liegt die die Grootberg Lodge am Rand des Grootberg Plateaus und überblickt das Klip River Tal. Die dort lebendede Khoadi-Die Grootberg Lodge ist ein Meilenstein in Namibias Tourismusindustrie. Sie ist das erste Unternehmen dieser Art in der gehobenen Mittelklasse, das zu 100% im Besitz der Einwohner ist, die das Naturschutzgebiet geschaffen haben. Die Europäische Union finanzierte das Projekt durch das Entwicklungsprogramm des Ministeriums für Umweltschutz und Tourismus. Zugleich wurde die Hilfe des Privatsektors in Anspruch genommen, um Expertise in Management zur Verfügung zu stellen und Ausbildung zu leisten, bis die Gemeinschaft finanziell auf eigenen Füßen stehen kann. In einer spektakulären Lage errichtet und gut geführt bietet die Lodge professionellen Service, erstklassige Mahlzeiten und Ausflüge mit gut ausgebildeten Führern an. Die örtliche Gemeinschaft profitiert sehr von dem Einkommen, das die Lodge erwirtschaftet.

Tag 7

Grootberg Lodge

Diesen Tag verbringen Sie bei der Lodge. Wüstenelefanten, Spitzmaulnashörner und Löwen sind einige der eindrucksvolleren Tiere, die in näherer Umgebung gesehen werden können. Zudem können Sie auf eine Unzahl kleinerer Säugetiere, Vögel, Reptilien, Insekten und Pflanzenarten stoßen.

Gäste können sich einer Fahrt ins Tal anschließen, um Elefanten und Nashörner aufzuspüren oder einer Aussichtsfahrt über das Etendeka Plateau, die vormittags und nachmittags stattfindet.

N. B. Diese Ausflüge sind nicht im Preis inbegriffen.

 

Tag 8

Grootberg Lodge – Okaukuejo Restcamp, Etosha National Park (245 km)

Am Morgen beginnen Sie Ihre Fahrt in Richtung Norden. Wenn Sie möchten, können Sie einen kurzen Abstecher zum Versteinerten Wald zu machen, bevor Sie nach Kamanjab kommen, um das nahegelegene Himbadorf zu besuchen. Es ist die einzige traditionell lebende Himbagemeinschaft außerhalb der nördlichen Kaokolandregion von Namibia. Als diese Himbas sich hier ansiedelten, behielten sie ihre Lebensweise und Brauchtümer bei und folgen immer noch dem althergebrachten Lebensstil.

Von hier aus fahren Sie nach Etoscha. Nachdem Sie das Anderson Gate passiert haben, beginnen die Wildbeobachtungsfahrten.

Okaukuejo ist berühmt für seine Wasserstelle. Sie ist als eine der ‚besten Wildbeobachtungsgelegenheiten im südlichen Afrika‘ beschrieben worden und ist die bekannteste Wasserstelle im Park. Die Anwesenheit von Wild ist abhängig von der Jahreszeit, aber speziell der Winter bietet Enthusiasten einmalige Erlebnisse an dem beleuchteten Wasserloch, das direkt neben dem Camp liegt. Große Elefantenherden, Spitzmaulnashörner, Löwen, Geparden, Schabrackenhyänen, Burchells- und Hartman’s Bergzebras, Gnus und zahlreiche andere Antilopenarten kann man hier beobachten.

Okaukuejo ist Sitz der Hauptverwaltung des Etoscha Nationalparks. Das Camp wurde 1957 offiziell für Besucher geöffnet. Im Restcamp gibt es ein Restaurant, einen Laden, ein Postamt, einen Swimmingpool und eine Tankstelle. Okaukuejo ist auch Sitz des Ökologischen Instituts, das für Forschung und Naturmanagement im Park verantwortlich ist.

Was heute der Etoscha Nationalpark ist, wurde 1907 von der damaligen deutschen Regierung zu Namibias erstem Naturschutzgebiet erklärt. Der Park zählt zu den größten Wildreservaten in Afrika. Neben Wüste mit salzhaltigem Boden, Savanne und Waldfläche ist die Etoschapfanne, eine ausgedehnte, flache Senke, das bestimmende Merkmal.

Für den größten Teil des Jahres ist die Pfanne eine kahle Fläche mit weißem, getrocknetem und rissigem Schlamm, über der an den meisten Tagen Luftspiegelungen flimmern. Große Wildherden vor dieser Kulisse, den der Volksmund den ,großen weißen Ort trockenen Wassers nennt‘, zu sehen, macht Wildbeobachtung in Etosha zu einem einmaligen Erlebnis.

Von den 114 Säugetierarten im Park gelten einige wie Spitzmaulnashorn, Gepard und Schwarznasenimpala als gefährdet. Mit mehr als 700 Spitzmaulnashörnern hat Etosha einen der wenigen wachsenden Bestände in der Welt.

Ungefähr 340 Vogelarten kommen in Etoscha vor, von denen etwa ein Drittel Zugvögel sind. Wegen der langen Trockenperiode im namibischen Jahr sind Vögel, wie auch die anderen Tiere, auf die 30 Quellen und Wasserlöcher im Park angewiesen. Diese bieten hervorragende Wildbeobachtungs- und Fotomöglichkeiten. Während der Regenzeit ist besonders die Vogelwelt an den Pfannen, an der Hauptpfanne und an der Fischerspfanne, ein sehenswerter Anblick.

 

Tag 9

Okaukuejo Restcamp – Namutoni Restcamp, Etosha National Park

Ein ganzer Tag gefüllt mit Wildbeobachtung. Sie werden wieder früh aufbrechen, um die kühle Morgenluft auf Ihrer Fahrt zu dem in der Mitte des Parks gelegenen Halali Camp zu genießen. Unterwegs machen Sie an mehreren Wasserstellen Halt, und während des Fahrens bieten sich Ihnen herrliche Aussichten auf die enorme Etoschapfanne. Wildbeobachtung ist gewöhnlich exzellent, und es ergeben sich Gelegenheiten, einige andere Tierarten zu sehen, die im Okaukuejo Gebiet gewöhnlich nicht vorkommen.

In Halali legen Sie eine geruhsame Mittagspause ein. Da ist Zeit, zur Halali Wasserstelle zu gehen und den Swimming Pool sowie den Barbereich zur Entspannung zu nutzen, bevor die Fahrt nach Namutoni fortgesetzt wird.

Das Namutoni Restcamp im östlichen Teil des Parks war anfangs ein von den Deutschen 1902 errichtetes Fort mit sechs Räumen. Im Jahr 1904 wurde es von Kriegern der Owambos völlig zerstört. 1906 wurde es wieder aufgebaut und erheblich vergrößert, und das Fort wurde nie wieder angegriffen. Ab 1910 diente es gelegentlich als Polizeistation, aber es wurde immer weniger genutzt und verfiel. 1956 wurde es nach den ursprünglichen Plänen wiedererrichtet und 1958 als Touristencamp eröffnet. Auch hier gibt es ein Restaurant, einen Laden, ein Postamt, einen Swimmingpool und eine Tankstelle.

 

Tag 10

Namutoni Restcamp  – Ndhovu Safari Lodge, Caprivi Strip (570 km)

Sie verlassen den Park sehr früh am Morgen durch das Von Lindquist Tor und fahren zunächst südlich über Tsumeb nach Grootfontein und dann nordöstlich nach Rundu in der Kavango Region. Von da aus geht es weiter Richtung Osten zu dem Gebiet um die Popafälle am westlichen Rand des Caprivizipfels.

Die Ndhovu Safari Lodge liegt inmitten einer idyllischen Flusslandschaft am westlichen Ufer des Okavango im nördlichen Namibia, an dessen östlichem Ufer der Bwabwata Nationalpark beginnt. Dies ist ein idealer Stopover zwischen Etoscha und Victoria Falls. Wildtierenthusiasten und Fotografen können Abstecher zum nur 2 km entfernten Mahango Wildreservat machen. Das durch Flussläufe und Sumpflandschaft geprägte Habitat zieht Büffel, Letschwe- und Säbelantilopen an, um nur einige Tierarten zu nennen.

Elefanten und Nilpferde erscheinen oft im Fluss direkt vor der Lodge. Die reetgedeckte Holzterasse, eine Erweiterung des Speisesaals mit Ausblick auf den Fluss, erlaubt den Gästen häufige und unvergessliche Wildbeobachtungen. Innerhalb und außerhalb der Lodge gibt es beleuchtete Gehwege, und es ist nicht ungewöhnlich, dass Nilpferde nachts um die Lodge herum anzutreffen sind.

Die Küche ist in den erweiterten Speisesall integriert. Gäste können hier ein gesundes Frühstück und ein leichtes Mittagessen genießen. Der Koch wird die Kunden über die Auswahl des Buffets zum Abendessen informieren. Am Abend können Sie sich kulturelle Tänze unter dem Reetdach anschauen. Der Andenkenladen verkauft örtlich hergestelltes Kunsthandwerk, inclusive handbemaltes Tafelgeschirr und T-Shirts mit eigenem Markenzeichen. Sogar eine kleine Bibliothek mit alten Nachschlagewerken ist vorhanden, die man entspannt auf den bequemen Ledersofas lesen kann.

 

Tag 11

Ndhovu Safari Lodge – Chobe Safari Lodge, Kasane (420 km)

Nach dem Frühstück reisen Sie durch den Caprivizipfel nach Katima Mulilo und dann hinunter zur Grenze von Botswana.

Vor nicht allzu langer Zeit war Kasane noch ein nicht erwähnenswertes kleines Dorf. Seine strategische Lage an der vielgenutzten Touristenroute am Vierländereck von Botswana, Sambia, Simbabwe und Namibia hat jedoch in den letzten Jahren zu einer rasanten Expansion geführt.

Am Chobe im äußersten Norden Botswanas gelegen ist Kasane nun eine geschäftige kleine Stadt, die ungehinderten Zugang zum Chobe Nationalpark bietet. Da es keine Begrenzungszäune zwischen dem Park und dem Städtchen gibt, werden Wildtiere wie Elefanten und Nilpferde oft dabei beobachtet, wie sie die Straße entlang durch Kasanes Campinggelände wandern.

Der Chobe Nationalpark, zweitgrößter in Botswana, umfasst eine Fläche von 10,566 Quadratkilometern und hat eine der größten Dichten von Wildtieren in Afrika. Die Einmaligkeit des Reichtums an Wildtieren und die unverfälschte afrikanische Natur machen den Besuch zu einem unvergesslichen Safarierlebnis.

Die ursprünglichen Einwohner dessen, was jetzt der Nationalpark ist, waren San Buschmänner, in Botswana Basarwa genannt. Sie waren Jäger und Sammler, deren Lebensweise es war, auf der Suche nach Wasser, Wildfrüchten und Wildtieren von einem Gebiet zum anderen zu wandern. Diesem Stamm schlossen sich später Gruppen von Basubiya und noch später, gegen 1911, eine Gruppe von Batawana unter Führung von Sekgoma an. Eine Gliederug des damaligen Protektorats Betchuanaland um 1900 herum durch ein System verschiedener Besitzverhältnisse erklärte den größeren Teil dessen, was jetzt der Nationalpark ist, zum ‚crown land‘, der englischen Krone gehörend. Bereits 1931 wurde die Idee, dort ein Wildreservat zu schaffen, diskutiert. Dahinter stand der Gedanke, Tiere vor dem Aussterben zu schützen, aber auch, Touristen anzuziehen.

1932 wurde ein Gebiet von ungefähr 24,000 Quadratkilometern im Chobe Distrikt zur jagdfreien Zone erklärt. Im Jahr darauf wurde die Schutzzone zu 31,600 Quadratkilometern ausgeweitet. Da das Gebiet jedoch unter schwerem Befall von Tsetsefliegen litt, wurde die Idee 1943 wieder aufgegeben. 1957 kam die Schaffung eines Wildreservats wieder ins Gespräch und ein 21,000 Quadratkilometer umfassendes Gebiet wurde vorgeschlagen. Letztendlich wurde ein nochmals reduziertes Gebiet im Amtsblatt als Chobe Wildreservat deklariert. Ein Jahr nach der Unabhängigkeit wurde es zum Nationalpark erklärt, dem ersten in Botswana.

 

Tag 12

Chobe Safari Lodge

Nach dem Frühstück brechen Sie zu einer geruhsamen Wildbeobachtungsfahrt auf, um die Wunder des Chobe Nationalparks vom Auto aus zu erkunden. Fahrten im Park geben die Gelegenheit, zahlreiche Elefanten und andere große Tiere aus nächster Nähe zu sehen. Es besteht auch die Möglichkeit, einem der großen Raubtiere zu begegnen.

Am Nachmittag ist noch Zeit, zu entspannen, bevor eine Bootsfahrt ansteht. Vom Boot aus können Sie eine sehr große Anzahl von Wildtieren zu Gesicht bekommen, sowohl am Ufer als auch im Wasser.

Im Chobe wimmelt es geradezu von Krokodilen und Nilpferden, was den Fluss nicht zum Baden einlädt. Am Ufergelände sieht man oft ein Kaleidoskop von verschiedenen Antilopenarten, Elefanten und Büffeln. Selbst Großkatzen kann man beobachten, wenn sie für ihren „Sundowner“ zum Ufer kommen. Der Chobe bietet auch einen großen Lebensraum für die Vogelwelt, und Sie werden viele schöne Arten unserer gefiederten Freunde sehen.

An diesem Tag wird Ihr Reiseführer Sie verlassen und seine Rückreise nach Windhuk antreten.

 

Tag 13

Chobe Safari Lodge – Victoria Falls Hotel, Simbabwe (100 km)

Eine weitere Grenzüberquerung heute. Sie werden von der Lodge abgeholt und nach Victoria Falls gefahren.

Das 1904 erbaute Victoria Falls Hotel war das erste der Stadt. Es hat sich den Charme der Epoche erhalten, aber die in den letzten Jahren erfolgten Renovierungen bieten den Gästen auch all den Komfort, den man von einem Luxushotel heutzutage erwartet. Das Hotel ist ein Schaubild für das Zeitalter der „großen Reisen“, den Anfangsjahren des Ferntourismus. An den Wänden der Korridore weisen Gemälde und Fotografien maßgeblicher Politiker der damaligen Ära auf die Zeit hin, in der das Hotel erbaut wurde.

Das Hotel liegt inmitten eines sehr großen und peinlich sauber gepflegten Gartens, von dem aus man einen freien Blick auf die Brücke an den Fällen und die Gischt der Fälle hat. Ein Privatweg führt direkt zum Eingang des Victoria Falls Regenwalds, der in einem zehnminütigen Spaziergang zu erreichen ist.

Victoria Falls hält zahlreiche Aktivitäten bereit, für Jung und Alt, für Abenteuerlustige und für diejenigen, die eher etwas Entspannendes suchen. Die ideale Lage des Victoria Falls Hotels innerhalb der Stadt erlaubt es, Victoria Falls in allen Zügen zu genießen.

 

Tag 14

Victoria Falls Hotel

Der schottische Missionar und Forschungsreisende David Livingstone war vermutlich der erste Europäer, der die Viktoriafälle sah. Am 16. November 1855 wurde er mit einem Kanu zu der Insel übergesetzt, die jetzt seinen Namen trägt. Er gab den Fällen den international bekannten Namen zu Ehren seiner Königin. In der Region ist aber der einheimische Name Mosi-oa-Tunya, ‚der Rauch, der donnert‘, noch durchaus geläufig.

Der Victoria Falls Nationalpark im Nordwesten Simbabwes am Westufer des Zambezi im Gebiet um die weltberühmten Fälle ist rund um das Jahr für Besucher geöffnet. Er liegt zwischen der Stadt und dem Fluss und erstreckt sich von 6 km oberhalb bis zu ungefähr 12 km unterhalb der Fälle. Ein besonderes Merkmal des Parks ist der im Sprühnebel der Fälle wachsende Regenwald, in dem Farne, Palmen, Lianen und einige Baumarten wie Mahagoni wachsen, die sonst nirgendwo in der Region vorkommen.

Um Elefanten, Kaffernbüffel, Breitmaulnashörner, Eland- und eine Reihe anderer Antilopenarten zu sehen, haben Besucher die Möglichkeit, eine Wildbeobachtungsfahrt zu buchen. Sie können dazu aber auch eine Safariexkursion zu Fuß unternehmen. Im Fluss sieht man gelegentlich Krokodile, aber interessierte Besucher sollten sich diese gefährlichen Tiere besser auf der nahegelegenen Krokodilfarm ansehen.

 

Day 15

Transfer zum Victoria Falls Flughafen für Ihren Abflug.

Tourtermine

Tour dates available on Anfrage

Preis

Preis pro Person ab $38500

Preis auf Anfrage

Abhängig von der Zahl der Reisenden und der Jahreszeit

Upgrades

Upgrade von Camping zu fester Unterkunft möglich