23 Tage African Odyssey Camping

Lassen Sie nichts aus

Tour im Überblick

Die 23 Tage Afrikaodyssee ist eine Kombination unserer drei beliebtesten Safaris, der 7 Tage Abenteuer Norden, der 7 Tage Südlicher Schlenker und der 9 Tage Delta & Falls. Sie ist die umfassendste Tour, die wir anbieten. Sie kombiniert die meistbesuchten Reiseziele in Namibia mit Aufenthalten am Okavango Delta und in Victoria Falls.

Die 7 Tage Südlicher Schlenker ist darauf zugeschnitten, Ihnen eine relativ kurze aber umfassende Safari anzubieten, die die wesentlichen Highlights des südlichen Namibias abdeckt. Die erste Übernachtung ist in der Kalahari, bevor es zum gewaltigen Fischfluss Canyon weitergeht. In Lüderitz können Sie die nahegelegene Geisterstadt Kolmannskuppe besichtigen. Nach einer Übernachtung in der Nähe der kleinen Siedlung von Aus verbringen Sie zwei Nächte in der ältesten Wüste der Welt, wo Sie eine Wanderung zwischen den höchsten Dünen dieser Welt machen, bevor Sie nach Windhuk zurückfahren.

Die 7 Tage Abenteuer Norden konzentriert sich auf die wichtigsten Highlights des Nordens und Westens von Namibia. Sie werden die Großkatzen in Okonjima hautnah erleben, die erstaunliche Tierwelt des Etoscha Nationalparks zu sehen bekommen und in direkten Kontakt mit der Steinzeitkultur der Himbastämme kommen. Sie werden eine UNESCO-Weltkulturerbestätte im wunderschönen Damaraland besichtigen, um dann Namibias populärste Küstenstadt Swakopmund zu besuchen, bevor eine weitere Übernachtung in Windhuk ansteht.

Im dritten Teil der Safari verbringen Sie zunächst eine Nacht bei Buschmännern in der Kalahari und dann zwei Nächte in der unberührten Natur am Ufer einer Lagune des Deltas. Von hier aus geht es über die Grenze zurück nach Namibia mit einer Übernachtung in der wenig besuchten Capriviregion und danach wieder nach Botswana für eine Bootsfahrt in den Chobe Nationalpark und letztendlich nach Simbabwe, zum „Rauch der Donnert“, den atemberaubenden Viktoriafällen.

Der Reiseplan sieht vor, dass Sie von Victoria Falls zurückfliegen, aber es ist auch möglich, mit dem Reiseführer nach Windhuk zurückzufahren und dementsprechend die Reisedauer auf 24 Tage auszudehnen.

Bitte beachten Sie, dass Sie Victoria Falls in Simbabwe besuchen. Informieren Sie sich deshalb über Visabestimmungen hier.

Tour Information

Abreise Diese Tour startet ausgewählten Freitagen von Windhuk.
RückreiseSonntagabend, wenn die Rückreise mit dem Reiseführer gewählt wird. Für diejenigen, die nicht zurückreisen, endet die Tour am Sonnabend in Victoria Falls.
PassagiereKein Minimum & ein Maximum von 14 Teilnehmern pro Tour
Art Camping Safari mit begrenzter Beteiligung.
Fahrzeug1-4 Gäste: Toyota Quantum mit speziellem Anhänger
5-14 Gäste: Toyota Dyna Truck (ein für Safarizwecke modifiziertes Fahrzeug)
OrteCaprivi, Chobe, Damaraland, Deadvlei, Düne 45, Etosha Nationalpark, Fish River Canyon, Koakoveld, Kolmanskop, Luderitz, Skelettküste, Sossusvlei, Sesriem Canyon, Twyfelfontein, Victoriafälle
KombinationenKombinationen mit anderen Touren sind nicht möglich, aber sie kann auch als privat geführte oder Selbstfahrer Safari unternommen werden.

Tagesübersicht

TagReisezielUnterkunftVerpflegung
1KalahariBagatelle CampsiteM, A
2Fish River CanyonCanon Roadhouse CampsiteF, M, A
3LuderitzNest HotelF, M
4AusKlein Aus Vista CampsiteF, M, A
5SesriemSesriem CampsiteF, M, A
6SesriemSesriem CampsiteF, M, A
7WindhukTamboti GuesthouseF, M
8OkonjimaOkonjima CampsiteF, M, A
9Etosha NationalparkNamutoni CampsiteF, M, A
10Etosha NationalparkOkaukeujo CampsiteF, M, A
11Hoada GrootbergHoada CampsiteF, M, A
12TwyfelfonteinMadisa CampsiteF, M, A
13SwakopmundProst HotelF, M
14WindhukTamboti GuesthouseF, M
15Ghanzi BotswanaDqae Qare San Lodge CampsiteF, M, A
16Okavango Delta, BotswanaGuma Lagoon CampsiteF, M, A
17Okavango Delta, BotswanaGuma Lagoon CampsiteF, M, A
18KwandoCamp Kwando CampsiteF, M, A
19Kasane, BotswanaChobe Safari Lodge CampsiteF, M, A
20Kasane, BotswanaChobe Safari LodgeF, M, A
21Victoria Falls, ZimbabweVictoria Fall Restcamp CampsiteF, M
22Victoria Falls, ZimbabweVictoria Fall Restcamp CampsiteF
23RunduNkwazi Lodge CampsiteF, M, A
24WindhukF, M
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, S = Selbstverpflegung, Z = nur Zimmer

Tägliche Tourbeschreibung

Tag 1

Windhuk – Kalahari (280 km) (MA) (Camping)

Sie werden zwischen 7:30 & 8:00 von Ihrer Unterkunft in Windhuk abgeholt.

Die Reise beginnt auf der Hauptfernverkehrsstraße in Richtung Süden nach Rehoboth, der traditionellen Heimat des Bastervolkes, wo ein Stopp gemacht wird. 100 km weiter südlich, bei Kalkrand, verlassen Sie die Hauptstraße und gelangen in den schmalen Streifen der Kalahari, der in das östliche Namibia hineinragt.

Die Kalahari überrascht viele Menschen, wenn sie sie das erste Mal zu Gesicht bekommen. Sie unterscheidet sich stark von der Namib. Dazu muss man wissen, dass die Kalahari keine Wüste im eigentlichen Sinn ist, da sie mehr Regen erhält, als es bei Wüsten der Fall ist – sie ist eine sandige Trockensavanne. Erwarten Sie keine hohen Sanddünen ohne jegliche Vegetation wie am Sossusvlei. Die Dünen der Kalahari sind völlig anders, oftmals genau so malerisch, aber sie haben sanftere Konturen. Die spärlichen Regenfälle lassen genügend Pflanzen gedeihen, um einer vielfältigeren Tierwelt Lebensraum zu bieten.

Am späten Nachmittag steigen Sie auf ein anderes Fahrzeug um. Es geht auf eine Sundownerfahrt durch das Reservatsgebiet der Bagatelle Kalahari Game Ranch, wo Sie die Nacht verbringen werden.

 

Tag 2

Kalahari – Fischfluss Canyon (500 km) (FMA) (Camping)

Ein früher Aufbruch nach Mariental und dann weiter in den Süden nach Keetmanshoop. Hier, kurz vor der Stadtgrenze, haben Sie Gelegeheit, die Fundstätte mit Mesosaurus Fossilien und den Köcherbaumwald zu besichtigen. Es handelt sich bei diesen Pflanzen nicht um wirkliche Bäume. Sie sind eine Aloenart (Aloe Dichotoma). Diese bizarr aussehenden Pflanzen sind meist einzelstehend im südlichen Namibia anzutreffen. Obwohl sie hier und im nördlichen Kapgebiet in Südafrika häufig vorkommen, sind sie eine der seltensten Pflanzen in der Welt.

Von Keetmanshoop fahren Sie ins Gebiet vom Fischfluss Canyon, wo Sie beim Canon Roadhouse zelten werden.

 

Tag 3

Fischfluss Canyon – Lüderitz (430 km) (FM) (Hotelunterkunft)

Die Größe eines Canyons ist schwer zu bestimmen, aber allgemein wird der Fischfluss Canyon, nach dem Grand Canyon, als der zweitgrößte angesehen. Die hoch aufragenden Felswände und tiefen Schluchten wurden vor über 500 Millionen Jahren zunächst durch Wassererosion und dann durch den Einsturz des Tals gebildet, der von Verschiebungen in der Erdkruste verursacht wurde. Heute ist der Canyon 160 km lang, bis zu 27 km weit und misst fast 550 m an seiner tiefsten Stelle.

Am frühen Morgen geht es zum Aussichtspunkt, wo Sie einen guten Eindruck von der enormen Ausdehnung dieser großartigen, atemberaubenden Landschaft gewinnen können. Leider ist der imposanteste Bereich mit einer 500 m hohen, senkrecht abfallenden Felswand von hier aus nicht zu sehen. Dennoch sollten Sie Ihre Kamera nicht vergessen. Das Panorama bietet erstaunliche Fotogelegenheiten, besonders wenn nach einem guten Regenjahr weit unten das Wasser in der Sonne glitzert.

Nun es ist es Zeit, die Zelte abzubrechen und zum nächsten Reiseziel aufzubrechen. Lüderitz ist eine Küstenstadt mit einem besonderen Charakter. Häuser aus der Kolonialzeit, auf Felsen gebaut, überblicken die Bucht, die an manchen Tagen tiefblau in der Sonne schimmert, an stürmischen Tagen aber ein mattes Grau aufweist, das von weißen Wellenkämmen durchzogen wird. Dazu das frische Seeklima, der Anblick von Fischkuttern, die auf den Wellen tanzen, Pinguine und Robben, die unter die Wellen tauchen, all das verleiht der Stadt einen eigenartigen, fast surrealen Charme.

Sie werden voraussichtlich am späten Nachmittag am Hotel ankommen. Das Abendessen ist für diesen Tag nicht im Preis inbegriffen.

 

Tag 4

Lüderitz – Aus (125 km) (FMA) (Camping)

Für den frühen Morgen haben Sie die Möglichkeit, eine zweistündige Bootsfahrt zur Halifaxinsel zu buchen, wo Sie Brillenpinguine sehen können. Unterwegs werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch Robben, Delfine und vielleicht sogar Wale zu Gesicht bekommen. Diese Exkursion ist allerdings wetterabhängig und manchmal auch bereits ausgebucht.

N. B. Diese Bootsfahrt wird auf eigenes Risiko unternommen und ist im Preis der Safari nicht inbegriffen.

Direkt im Anschluss an die Bootsfahrt steht ein Besuch der 20 km außerhalb von Lüderitz gelegenen Geisterstadt von Kolmannskuppe auf dem Programm. Sie entstand Anfang des 20. Jahrhunderts während der Zeit des Diamantenfiebers, wurde aber nach und nach verlassen, als größere und bessere Diamanten entlang der Küste gefunden wurden. Nachdem die letzten Bewohner aus Kolmannskuppe weggezogen waren, nahm die Wüste von dem Ort Besitz und schuf eine gespenstische Atmosphäre, die dem Wort „Geisterstadt“ alle Ehre macht.

In der Mittagszeit haben Sie Gelegenheit, die Stadt mit ihrer Architektur aus der Kolonialzeit zu erkunden. Etwas später machen Sie eine Fahrt zum Diaz Point. Dort werden Sie die Replik des ursprünglich von Bartholomäus Diaz errichteten Steinkreuzes und außer der vielfältigen Vogelwelt vielleicht auch einige Robben zu sehen bekommen.

An diesem Tag übernachten Sie in Klein Aus Vista, einem privaten Reservat, das wunderschön inmitten der Gebirgskette von Aus gelegen ist. Aus Lüderitz führt die Straße wieder zurück durch das Sperrgebiet. Die „verbotene Zone“ wurde eingerichtet, weil anfangs die in grauer Vorzeit angeschwemmten Diamanten verstreut überall in der Wüste herumlagen und von jederman aufgesammelt werden konnten. Nach der Ankunft haben Sie wieder Gelegenheit, einen unserer prachtvollen Sonnenuntergänge über den Bergen zu bewundern.

 

Tag 5

Aus – Sesriem (340 km) (FMA) (Camping)

3 km östlich von Aus wenden Sie sich nach Norden und fahren auf Schotterstraßen tiefer in die uralte, südliche Namib. Die Landschaft ist harsch und unwirtlich, dennoch kommen Sie an einigen sehr kleinen Siedlungen vorbei. Die Erosion hat in diesem Gebiet deutliche Spuren hinterlassen. Ehemalige Berggipfel erscheinen nur noch als runde Kuppen oder als von der Zeit gezeichnete, stark zerklüftete Felsformationen.

Auf der Fahrt durch diese rauhe aber dennoch faszinierende Landschaft erleben Sie bald einen Wechsel. Sie kommen jetzt durch offene Grassavanne und Farmgebiet, bevor das Terrain in die ausgedehnte Sandwüste der Namib mit ihren riesigen, roten Dünen übergeht. Sie sollten im Laufe des späten Nachmittags ankommen, rechtzeitig, um das Farbschauspiel an den Bergen im Osten bei Sonnenuntergang beobachten zu können.

 

Tag 6

Sesriem – Sossusvlei – Sesriem (120 km) (FMA) (Camping)

Ein Aufbruch vor dem Morgengrauen ist wesentlich, um das weiche Licht des Sonnenaufgangs über der Wüste einzufangen. Nachdem Sie Sesriem, den Eingang zum Dünengebiet, passiert haben, fahren Sie in das Herzstück dieses Dünengürtels. Den Sossusvlei erreichen Sie nach einem Fußmarsch von 5 km.

Diese Wanderung ist einzigartig. Sie werden erleben, wie in der Kühle des Morgens das Licht der tiefstehenden Sonne auf den Dünen spielt und scharfe Kontraste von Licht und Schatten und ständig wechselnde Konturen schafft. Uralte Salzpfannen, verkrüppelte Kameldornbäume und die Chance, einen Gemsbok oder vielleicht einen Strauß zu sehen, bieten ideale Fotomöglichkeiten.

Sie verbringen den Morgen im Sossusvlei und der näheren Umgebung, besichtigen Düne 45 und kehren zum Mittagessen nach Sesriem zurück, um der Hitze des Nachmittags zu entkommen. Wenn es am späten Nachmittag wieder etwas kühler ist, können Sie einen kurzen Ausflug zum Sesriem Canyon machen.

 

Tag 7

Sesriem – Windhuk (350 km) (FM) (Pension)

Nach dem Frühstück beginnt auf Panoramastraßen die Fahrt nach Windhuk, zunächst durch die Naukluftberge und dann durch das Khomas Hochland zurück in die Zivilisation.

Sie werden voraussichtlich am späten Nachmittag/frühen Abend in der Hauptstadt sein und zu Ihrer Unterkunft gebracht werden.

 

Tag 8

Windhuk – Okonjima/Africat (225 km) (MA) (Camping)

Sie werden zwischen 8:30 & 9:00 abgeholt.

Auf der Fahrt Richtung Norden machen Sie einen Stopp in dem kleinen Städtchen Okahandja, wo Sie Gelegenheit haben werden, Namibias größten Markt für Holzschnitzereien zu besuchen. Der Markt wird als eine örtliche Kooperative geführt und ist einer der besten Plätze, original namibische Souvenirs zu kaufen. Die Weiterreise führt durch Farmgebiet, und Sie werden vorraussichtlich im Laufe des Nachmittags in Okonjima ankommen. Das lässt Zeit, die Zelte aufzuschlagen und noch etwas im Schatten zu entspannen, bevor Sie am Nachmittagsprogramm teilnehmen.

Okonjima ist Sitz der Africat Stiftung, einer Organisation, die sich auf den Schutz großer afrikanischer Raubkatzen mit Schwerpunkt auf Geparden spezialisiert hat. Auf einer geführten Tour können Sie an diesem Nachmittag einige der Geparden, die durch das Rehabilitationsprogramm von Africat gehen, hautnah kennenlernen.

Die meisten der Tiere, die zur Zeit in Okonjima leben, wurden aus verzweifelten Lagen befreit, sei es, dass sie verwaist waren oder in einer Falle gefangen. Es ist das Ziel des Rehabilitationsprogramms, sie wieder an ein Leben in freier Wildbahn zu gewöhnen.

Nach dieser lehrreichen Tour geht es zurück ins Camp für ein Abendessen unter dem afrikanischen Sternenhimmel.

 

Tag 9

Okonjima – Namutoni, östliches Etoscha (340 km) (FMA) (Camping)

Ein früher Aufbruch für die Weiterfahrt in den Norden mit ein oder zwei kurzen Zwischenstopps, um Vorräte einzukaufen und aufzutanken. Namutoni, im östlichen Teil von Etoscha gelegen, werden Sie zur Mittagszeit erreichen, was Ihnen etwas Zeit zum Entspannen lässt, bevor Sie am kühleren Spätnachmittag auf Ihre erste Wildbeobachtungsfahrt gehen.

 

Tag 10

Östliches Etoscha – Okaukuejo, Etoscha Nationalpark (FMA) (Camping)

Ein ganzer Tag ausgefüllt mit Wildbeobachtungen steht bevor. Ein früher Aufbruch erlaubt es, die kühle Morgenluft zu nutzen. Auf dem Weg zum Halali Camp im Zentrum des Parks machen Sie an mehreren Wasserstellen Halt. Während Fahrt bieten sich wunderbare Aussichten auf die riesige Etoschapfanne. Gelegenheiten zur Wildbeobachtung sind das ganze Jahr über ausgezeichnet, und die Möglichkeit besteht, dass Sie Tierarten sehen werden, die im Gebiet um Namutoni gewöhnlich nicht vorkommen.

Im Halali Camp legen Sie eine Mittagspause ein und können sich entspannen. Es wird auch noch Zeit vorhanden sein, um die dortige Wasserstelle zu besuchen und sich im Swimmingpool oder in der Bar abzukühlen, bevor die Wildbeobachtungsfahrt in Richtung Okaukuejo weitergeht. Dort buchen Sie sich ein und schlagen Ihr Zelt auf. Okaukuejo ist Etoschas Hauptcamp und Verwaltungszentrale und ist zudem Sitz des 1974 gegründeten Ökologischen Instituts von Etoscha. Ursprünglich war Okaukuejo die Stätte eines deutschen Forts, das 1901 errichtet wurde und an das der runde Aussichtsturm heute noch erinnert.

Nach dem Abendessen gibt es die Möglichkeit, am beleuchteten Wasserloch mehr von Etoschas Großwild zu sehen. Die Wasserstelle liegt direkt neben dem Camp und kann zu Fuß leicht in zwei/drei Minuten erreicht werden.

Sie wird als eine der „besten Gelegenheiten für Wildbeobachtung im südlichen Afrika“ beschrieben und ist ideal geeignet, um Zeuge typischen Tierverhaltens zu werden. Spitzmaulnashörner, Afrikas größte Elefanten, Löwen und zahlreiche Antilopenarten sind während der kühlen Trockenzeit regelmäßige Besucher.

 

Tag 11

Okaukuejo – Grootberg Gebiet (310 km) (FMA) (Camping)

Nach Etoscha geht es wieder in Richtung Süden. Die Reise beginnt mit einer relativ kurzen Fahrt nach Kamanjab.

Hier besuchen Sie das nahegelegene Himbadorf. Dies ist die einzige traditionell lebende Himbagemeinschaft außerhalb der nördlichen Kaokolandregion. Als diese Himbas sich hier ansiedelten, behielten sie ihre Lebensweise und Brauchtümer bei und folgen immer noch dem althergebrachten Lebensstil. Ein örtlicher Führer wird Ihnen Hochzeitsbräuche, die Zubereitung traditoneller Nahrung und die Mysterien der örtlichen Religion, die um das „Heilige Feuer“ kreisen, erläutern.

Von hier aus ist es nicht mehr allzu weit zum Campingplatz der Hoada Gemeinschaft, der inmitten von malerischen Granithügeln und Mopane-Bäumen liegt. Was diesem Campingplatz einen umweltfreundlichen Charakter verleiht, ist die Verbindung des Warmwassersystems mit dem Barbecuebereich. Während Ihre Mahlzeit vorbereitet wird, wird zugleich auch das Wasser für Ihre Dusche aufgeheizt.

Die nächtliche Stimmung zwischen Felsen und unter einem klaren Stenenhimmel ist unvergesslich.

 

Tag 12

Grootberg Gebiet – Twyfelfontein Gebiet (210 km) (FMA) (Camping)

Heute geht es in eine der schönsten Halbwüstenregionen Namibias, ins Damaraland. Nach Überquerung des Grootbergpasses machen Sie einen Abstecher nach Twyfelfontein, um die historischen Felsgravuren der Buschmänner zu besichtigen. Hier wird ein Ortsansässiger eine kurze Führung leiten, bevor im 55 km entfernten Camp Madisa die Zelte für die Nacht aufgeschlagen werden.

 

Tag 13

Twyfelfontein Gebiet – Swakopmund (390 km) (FM) (Hotelunterkunft)

Vom Madisa Camp geht es nun in die malerische Halbwüste des südlichen Damaralands und vorbei am Brandbergmassiv, Namibias höchster Erhebung. In Uis, einer ehemaligen Minenstadt, machen Sie einen Zwischenstopp. Namibia ist nicht nur für Diamanten, sondern auch für seine Halbedelsteine bekannt, und Uis ist einer der besten Plätze, um sie zu kaufen. Hier können Sie unbearbeitete Steine wie Amethyst, Turmalin etc. zu Schnäppchenpreisen finden.

Von hier geht es nach Westen durch Schotterebenen auf dem Weg zum Atlantik und der Skelettküste. Sie erreichen den Ozean bei Henties Bay, von wo aus Sie zunächst auf der Küstenstraße nach Norden fahren, um die Robbenkolonie von Cape Cross zu besichtigen. Zu bestimmten Zeiten versammeln sich hier bis zu 100,000 Ohrenrobben (Cape Fur Seals).

Das nächste Ziel ist Swakopmund. Sie fahren die Küste entlang, diesmal Richtung Süden und werden voraussichtlich am späten Nachmittag in Namibias beliebtester Küstenstadt ankommen. Das gibt Ihnen Zeit, die Stadt vor Sonnenuntergang zu Fuß zu erkunden.

Für den Abschluss des Tages ist ein gemeinsames Abendessen in einem der herrvorragenden Restaurants in Swakopmund geplant. Besonders zu empfehlen sind Gerichte mit Meeresfrüchten. Ihr Reiseführer wird Ihnen anbieten, eine Platzreservierung für die Gruppe zu machen. Obwohl wir eine Teilnahme sehr empfehlen, bleibt es natürlich ganz bei Ihnen, wie Sie Ihren Abend gestalten.

Das Abendessen ist im Preis der Tour nicht inbegriffen.

 

Tag 14

Swakopmund – Windhuk (FM) (360 km)

Die Fahrt zurück nach Windhuk wird viereinhalb Studen dauern. Abfahrt ist zur Mittagszeit, was Ihnen einen ganzen Morgen in Swakopmund gibt. Eine Möglichkeit, die Zeit zu nutzen, ist, die Stadt weiter zu Fuß zu erkunden. Sie können eine Reihe hervorragender Geschäfte entdecken, sich auf dem open-air Souvernirmarkt umsehen oder einfach eine entspannende Strandwanderung machen, wobei zu erwähnen ist, dass der Atlantik hier recht kalt ist. Zudem gibt es ein zwar kleines aber sehr gutes Museum und ein Meerwasseraquarium.

Alternativ dazu können verschiedene Aktivitäten arrangiert werden. Es gibt zahlreiche Angebote wie Aussichtsflüge über die Wüste im Flugzeug oder Ultraleichtflugzeug, Aussichtsfahrten, Angelausflüge (mit angeln sowohl vom Strand als auch vom Boot aus), Quadtouren in die Wüste und über die Dünen in der Nähe von Swakopmund, Sand Boarding (auch in den Dünen), Fallschirmspringen, Surfing, Vogelbeobachtung und einige mehr.

Ihr Reiseführer wird alle Optionen mit Ihnen besprechen, bevor Sie in Swakopmund ankommen, und Ihnen die Möglichkeit geben, im Voraus zu buchen.

N. B. Nicht alle zusätzlichen Aktivitäten und Exkursionen in Swakopmund stehen immer zur Verfügung. Sie werden, wenn gebucht, vom Kunden auf eigene Gefahr und Kosten unternommen.

Sie werden am späten Nachmittag/frühen Abend in Windhuk ankommen und zu Ihrer Unterkunft gebracht werden.

 

Tag 15

Windhuk – Ghanzi, Kalahari, Botswana (550 km) (MA) (Camping)

Sie werden zwischen 7:30 & 8:00 abgeholt.

Auf der Hauptstraße nach Osten geht es über Witvlei und dann bei Buitepos über die Grenze nach Botswana. Das heutige Reiseziel ist ein Buschcamp auf der Dqae Qare Wildfarm, die San Buschmännern gehört und von ihnen geführt wird. Nach der Ankunft schlagen Sie Ihre Zelte auf und danach können Sie für den Rest des Nachmittags die friedliche Ruhe der Wildnis genießen, während Sie auf das über offenem Feuer zubereitete Abendessen warten. Am Abend werden Sie mit Tanzvorführungen der Buschmänner unterhalten.

 

Tag 16

Ghanzi – Guma/Okavango Delta (430 km) (FMA) (Camping)

Ein früher Aufbruch und ein kurzer Zwischenstopp in der Stadt Ghanzi, um letzte Vorräte einzukaufen, bevor es in nordöstlicher Richtung quer durch die geradlinig verlaufenden Dünen der Kalahari geht.

Ein Wechsel der Vegetation kündigt die Ankunft am äußersten südlichen Ende eines der Naturwunder der Welt an, dem Okavangodelta. Von Sehithwa am Lake Ngami geht es am westlichen Rand des Deltagebiets entlang in Richtung Norden, bevor Sie nach Osten abbiegen, hinein in das eigentliche Delta. Durch die üppige Vegetation hindurch werden Sie schon erste Blicke auf kristallklares Wasser werfen können, wenn Sie das Guma Lagoon Camp am Ufer der unberührten Lagune erreichen.

 

Tag 17

Okavango Delta (FMA) (Camping)

Sie sind im Territorium der Flussbewohner. An diesem Morgen wird das Fahrzeug zurückgelassen, und Sie reisen auf eine angemessenere Art, zunächst auf einem Motorboot und dann in einem traditionellen Mokoro, einem Einbaum, tief in das Delta.

Mokoros werden das vorwiegende Transportmittel sein. Diese erstaunlichen Boote sind perfekt für die engen Flussläufe des Okavango geeignet. Sie erlauben es, weiter in das Delta vorzudringen, als es mit modernen Booten möglich wäre. Mokoros haben Platz für drei Personen, zwei sitzende Passagiere und einen Steuermann. Dieser steht im hinteren Ende des Kanus (ein echter Balanceakt), und mit einem langen Holzstab stößt er das Mokoro voran und steuert es durch die Flusswindungen. Es ist wirklich die einzige Methode, in diesem Gebiet zu reisen.

Zurück im Camp am späten Nachmittag können sich auf eine zweite Nacht an der Lagune freuen.

 

Tag 18

Okavango Delta – Caprivi, Namibia (345 km) (FMA) (Camping)

Zurück auf die Straße heißt es heute, zurück nach Namibia. Nach den Passformalitäten fahren Sie direkt in das Mahango Wildreservat, einem kleinen aber exzellenten Park am Rande des Okavango. Auf der Fahrt durch diesen Park haben Sie die Möglichkeit, selten in Namibia zu sehende Tiere wie Pferdeantilopen und die majestätischen Säbelantilopen zu sehen.

Weiter geht die Fahrt durch den Caprivizipfel. Dieser schmale Landstreifen verläuft entlang Botswanas nördlicher Grenze. Im östlichen Teil wird die Landschaft von Laubwäldern bestimmt. Viele kleine Siedlungen verteilen sich entlang der Route.

Übernachtung ist am Ufer des Kwando.

 

Tag 19

Camp Kwando – Kasane, Botswana (280 km) (FMA) (Camping)

Vor der Weiterreise steht ein Besuch des Lizauli Traditional Village auf dem Programm. Dieses Modelldorf ist ein Tourismusprojekt der örtlichen Gemeinschaft. Hier sind die Traditionen und die Kultur eines caprivianischen Dorfes nachempfunden. Besucher sehen den „Stantwe“ (Hühnerstall), können beobachten, wie Hirse gestampft wird, alte Kornlagerungs- sowie Transportmethoden entdecken und zusehen, wie Metallwerkzeuge und Messer geschmiedet werden, während ein Helfer den handggemachten Blasebalg bedient. Zuguterletzt können Sie einen traditionellen Heiler bei seiner Arbeit erleben.

Um das nächste Reiseziel zu erreichen, überqueren Sie für einen Transit zunächst die Grenze nach Namibia. In Katima Mulilo, Namibias östlichster Stadt, wird eine kurze Pause eingelegt, bevor es danach wieder über die Grenze nach Botswana geht. Die Straße führt direkt in den weltberühmten Chobe Nationalpark. Dieser Park hat die weltweit größte Population von afrikanischen Elefanten, und die Aussichten, Großwild bei der Durchfahrt zu sehen, sind sehr gut.

Übernachtung ist in Kasane am Ufer des Chobe.

 

Tag 20

Chobe Nationalpark, Kasane, Botswana (FMA) (Camping)

Nach dem Frühstück brechen Sie zu einer geruhsamen Wildbeobachtungsfahrt auf, um die Wunder des Chobe Nationalparks vom Auto aus zu erkunden. Fahrten im Park geben die Gelegenheit, zahlreiche Elefanten und andere große Tiere aus nächster Nähe zu sehen. Es besteht auch die Möglichkeit, einem der großen Raubtiere zu begegnen.

Die Mittagszeit gibt Gelegenheit, sich ein wenig zu entspannen, bevor eine Bootsfahrt in den Park ansteht. Vom Boot aus können Sie eine sehr große Anzahl von Wildtieren zu Gesicht bekommen, sowohl am Ufer als auch im Wasser.

Im Chobe wimmelt es geradezu von Krokodilen und Nilpferden, was den Fluss nicht zum Baden einlädt. Am Ufergelände sieht man oft ein Kaleidoskop von verschiedenen Antilopenarten, Elefanten und Büffeln. Selbst Großkatzen kann man beobachten, wenn sie für ihren „Sundowner“ zum Ufer kommen. Der Chobe bietet auch einen großen Lebensraum für die Vogelwelt, und Sie werden viele schöne Arten unserer gefiederten Freunde sehen.

 

Tag 21

Kasane – Victoria Falls, Simbabwe (90) (FM) (Camping)

Das erste Etappenziel ist heute der Kazungula Grenzposten am Vierländereck. Hier hier berühren sich (fast) die Grenzen von Namibia, Botswana, Sambia und Simbabwe. Nach Erledigung der Grenzformalitäten bleibt eine kurze Strecke von 75 km bis Victoria Falls in Simbabwe.

Die Viktoriafälle des Sambesi, der hier die Grenze zwischen Sambia und Simbabwe bildet, präsentieren sich in einer ehrfurchtgebietenden Erhhabenheit und Schönheit. Vom Stamm der Kololo, der hier im 19. Jahrhundert lebte, wurden die Fälle Mosi-oa-Tunya, ‚der Rauch, der donnert‘ genannt. Eine mehr zeitgenössische Beschreibung kommt in dem Namen ‘der Welt größter Vorhang fallenden Wassers‘ zum Ausdruck.

Ihr Camp liegt innerhalb von Victoria Falls und erlaubt es Ihnen, alles was die Stadt zu bieten hat, bequem zu Fuß zu erreichen. Zudem sind Sie nur 2 km von den Fällen entfernt untergebracht. Kein anderes Camp liegt so nahe.

An diesem Nachmittag wird Ihr Reiseführer Sie über alle Angebote in Victoria Falls beraten. Das reicht von Exkursionen auf dem Fluss, Aussichtsflügen über die Fälle bis hin zu mehr abenteuerlichen Aktivitäten wie Wildwasserrafting oder Bungee-Jumping von der Victoria Falls Brücke.

 

Tag 22

Victoria Falls (F)

Dieser Tag ist zu Ihrer freien Verfügung. Je nachdem, wonach Ihnen der Sinn steht, können Sie die Stadt und Umgebung auf eigenen Faust erkunden oder an einer der vielen Aktivitäten teilnehmen. Es ist auf jeden Fall eine wunderbare Gelegenheit, sich nach der langen Reise etwas zu entspannen. Für einige von Ihnen ist dies der letzte Tag, und Victoria Falls ist ein fantastischer Ort, den letzten Abend mit der Gruppe zu verbringen.

Mittagessen und Abendessen sind im Preis nicht inbegriffen.

 

Tag 23

Victoria Falls – Rundu, Namibia (700 km) (FMA) (Camping)

Verabschieden Sie sich von den Mitreisenden, die heute zurückfliegen. Für Sie aber heißt es, sehr früh aufzubrechen, denn es steht eine lange Fahrt bevor. Da Sie und Ihr Reiseführer nur auf der Durchreise sind, wird es keine Zwischenstopps geben, um Landschaften und andere Sehenswürdigkeiten zu würdigen. Die Fahrt geht durch den gesamten Caprivizipfel, und Übernachtung ist in der Nähe von Rundu, der Hauptstadt der Kavangoregion.

Sie campen auf dem Grundstück einer Lodge am Ufer des Okavango, von wo aus Sie über den Fluss nach Angola schauen können.

Das Abendessen nehmen Sie im Restaurant der Lodge ein. Es ist im Preis des Transfers inbegriffen.

 

Tag 24

Rundu – Windhuk (800 km) (FM)

Ein weiterer früher Aufbruch, eine weitere sehr lange Fahrt, diesmal Richtung Süden zunächst durch die Kavangoregion und dann durch die Städte Grootfontein, Otjiwarongo und Okahandja, bevor Sie in Windhuk ankommen.

Diesmal wird es kurze Zwischenstopps an Verkaufsständen für Holzschnitzereien geben. Die Kavangoregion hat eine lange Tradition in der Kunst der Holzverarbeitung. Eine letzte Gelegenheit, original namibische Schnitzereien zu kaufen, bietet der Markt in Okahandja.

Bei der Ankunft in der Hauptstadt werden Sie zu Ihrer Unterkunft gebracht.

Tourtermine

2018

JanFebMarAprMayJunJulAugSepOctNovDec
12090906040106 0307050207
2623201815131014120914
22201721192321
2927242826
31

2019

JanFebMarAprMayJunJulAugSepOctNovDec
04010112100705 0206040106
181515262421120913110813
29191620181520
2623272522
3029

Preis

Preis pro Person ab $54350

Kein Aufschlag für Einzelpersonen

2 day return to Windhoek:  $2,200.00 pro Person

Saison 2019

$ 57067 pro Person

Kein Aufschlag für Einzelpersonen

2 Tage Rückfahrt nach Windhuk:  $2,200.00 pro Person

1. April 2019 – 31. März 2020

 

 

Upgrades

Ein Upgrade ist für diese Tour nicht verfügbar.