10 Tage Game and Deep South mit Unterkunft

Wildtiere und Landschaften … keine bessere Kombination

Tour im Überblick

Diese Safari bietet zunächst eine „Momentaufnahme“ von Namibias weltbekanntem Etoscha Nationalpark. Die darauffolgende Reise in den Süden kommt einem wahrhaft magischen Erlebnis gleich. Hier entdecken Sie das wahre Herz Namibias mit Landschaften, die Ihnen für den Rest Ihres Lebens in Erinnerung bleiben werden. Die sieben Tage Südlicher Schlenker sind darauf zugeschnitten, Ihnen eine kurze aber umfassende Safari anzubieten, die die wesentlichen Highlights des südlichen Namibias einbezieht. Die erste Übernachtung ist im Kalaharigebiet von Namibia, bevor es zum mächtigen Fischfluss Canyon weitergeht. In Lüderitz, der nächsten Station, haben Sie die Gelegenheit, die Geisterstadt Kolmannskuppe zu besichtigen. Von hier aus geht es für zwei Nächte nach Sesriem zur ältesten Wüste dieser Erde, wo Sie zwischen den höchsten Sanddünen der Welt umherwandern können.

 

Tour Information

Abreise Diese Tour startet ausgewählten Mittwochen von Windhuk.
RückreiseZurück in Windhuk Freitag am späten Nachmittag/frühen Abend
PassagiereMinimum 2 und Maximum 10 Reisende pro Tour
Art Safari mit fester Unterkunft
FahrzeugFür Safarizwecke modifizierter Landcruiser, Toyota Quantum oder Dyna Truck
OrteDeadvlei, Düne 45, Etosha Nationalpark, Fish River Canyon, Kalahari, Kolmanskop, Luderitz, Sossusvlei, Sesriem Canyon

Tagesübersicht

TagReisezielUnterkunftVerpflegung
1Etosha NationalparkOkaukeujo ChaletM, A
2Etosha NationalparkNamutoni ChaletF, M, A
3WindhukGalton House oder vergleichbarF, M
4KalahariBagatelle Kalahari Game RanchF, M, A
5Fish River CanyonCanyon RoadhouseF, M, A
6LuderitzNest HotelF, M
7LuderitzNest HotelF
8Namib WüsteSossusvlei LodgeF, M, A
9Namib WüsteSossusvlei LodgeF, M, A
10WindhukF, M
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, S = Selbstverpflegung, Z = nur Zimmer

Tägliche Tourbeschreibung

Tag 1

Windhuk – Okaukuejo Restcamp, Etoscha (450 km) (MA) (Zimmer mit Bad & WC)

Zwischen 8:00 & 8:30 werden Sie von Ihrer Unterkunft in Windhuk abgeholt.

Auf dem Weg nach Norden kommen Sie durch eines der besten kommerziellen Farmgebiete des Landes, Mit Zwischenstopps in kleinen Städten erreichen Sie das Andersson Tor im Laufe des Nachmittags. Wildbeobachtungen innerhalb des Etoscha Parks schließen sich an, bis sie Okaukuejo, Etoschas Hauptcamp erreichen, wo Sie einchecken. Ursprünglich war Okaukuejo der Standort einer deutschen Festung, die 1901 errichtet wurde. Heute befindet sich hier das 1974 gegründete Ökologische Institut von Etoscha. Der 1963 wiederaufgebaute Aussichtsturm erinnert an die Kolonialgeschichte.

Nach dem Abendessen können Sie am beleuchteten Wasserloch mehr von Etoschas Großwild zu sehen bekommen. Diese Wasserstelle liegt direkt neben dem Restcamp und ist in ein oder zwei Minuten zu Fuß leicht erreichbar. Sie wird als eine der „besten Gelegenheiten für Wildbeobachtung im südlichen Afrika“ beschrieben und ist ideal geeignet, um Zeuge typischen Tierverhaltens zu werden. Spitzmaulnashörner, Afrikas größte Elefanten, Löwen und zahlreiche Antilopenarten sind während der kühlen Trockenzeit regelmäßige Besucher.

 

Tag 2

Okaukuejo – Namutoni Restcamp, Östliches Etoscha (FMA) (Zimmer mit Bad & WC)

Ein ganzer Tag ausgefüllt mit Wildbeobachtungen steht bevor. Ein früher Aufbruch erlaubt es, die kühle Morgenluft zu nutzen. Auf dem Weg zum Halali Camp im Zentrum des Parks machen Sie an mehreren Wasserstellen Halt. Während Fahrt bieten sich wunderbare Aussichten auf die riesige Etoschapfanne, eine flache Senke, die die meiste Zeit des Jahres trocken liegt, aber an ihren Rändern von ganzjährig fließenden Quellen feucht gehalten wird. Die Pfanne nimmt ungefähr 25 Prozent der Gesamtfläche des Parks ein. Gelegenheiten zur Wildbeobachtung sind das ganze Jahr über ausgezeichnet, und die Möglichkeit besteht, dass Sie Tierarten sehen werden, die im Gebiet um Okaukuejo gewöhnlich nicht vorkommen.

Im Halali Camp legen Sie eine Mittagspause ein und können sich entspannen. Es wird auch noch Zeit sein, um die dortige Wasserstelle zu besuchen und sich im Swimmingpool oder in der Bar abzukühlen, bevor es zum östlichen Teil des Parks und nach Namutoni weitergeht.

 

Tag 3

Namutoni – Windhuk (500 km) (FM)

Richten Sie sich auf die lange, aber landschaftlich reizvolle Rückreise nach Windhuk ein. Im überwiegend ländlichen Gebiet kommen Sie durch nur sehr wenige kleine Städte. In Okahandja, kurz vor Windhuk, machen Sie einen Stopp, um Namibias größten Markt für Holzschnitzereien zu besuchen. Die Verkaufsstände sind in einer örtlichen Kooperative zusammengefasst und haben eine breite Palette von wirklich namibischen Souvenirs im Angebot.

Am späten Nachmittag/frühen Abend werden Sie in Windhuk sein und zu Ihrer Unterkunft gebracht werden.

 

Tag 4

Windhuk – Kalahari (270 km) (MA)

Sie werden zwischen 7:30 & 8:00 von Ihrer Unterkunft in Windhuk abgeholt.

Die Reise beginnt auf der Hauptfernverkehrsstraße in Richtung Süden nach Rehoboth, der traditionellen Heimat des Bastervolkes, wo ein Stopp gemacht wird. 100 km weiter südlich, bei Kalkrand, verlassen Sie die Hauptstraße und gelangen in den schmalen Streifen der Kalahari, der in das östliche Namibia hineinragt. Die Kalahari überrascht viele Menschen, wenn sie sie das erste Mal zu Gesicht bekommen. Sie unterscheidet sich stark von der Namib. Dazu muss man wissen, dass die Kalahari keine Wüste im eigentlichen Sinn ist, da sie mehr Regen erhält, als es bei Wüsten der Fall ist – sie ist eine sandige Trockensavanne. Erwarten Sie keine hohen Sanddünen ohne jegliche Vegetation wie am Sossusvlei. Die Dünen der Kalahari sind völlig anders, oftmals genau so malerisch, aber sie haben sanftere Konturen. Die spärlichen Regenfälle lassen genügend Pflanzen gedeihen, um einer vielfältigeren Tierwelt Lebensraum zu bieten.

Am späten Nachmittag steigen Sie um in ein anderes Fahrzeug. Es geht auf eine Sundownerfahrt durch das Reservatsgebiet der Bagatelle Kalahari Game Ranch, wo Sie die Nacht verbringen werden.

 

Tag 5

Kalahari – Fischflusscanyon (400 km) (FMA)

Ein früher Aufbruch nach Mariental und dann weiter in den Süden nach Keetmanshoop. Hier, kurz vor der Stadtgrenze, haben Sie Gelegeheit, die Fundstätte mit Mesosaurus Fossilien und den Köcherbaumwald zu besichtigen. Es handelt sich bei diesen Pflanzen nicht um wirkliche Bäume. Sie sind eine Aloenart (Aloe Dichotoma). Diese bizarr aussehenden Pflanzen sind meist einzelstehend im südlichen Namibia anzutreffen. Obwohl sie hier und im nördlichen Kapgebiet in Südafrika häufig vorkommen, sind sie eine der seltensten Pflanzen in der Welt.

Von Keetmanshoop fahren Sie ins Gebiet vom Fischfluss Canyon, wo Sie im Canyon Roadhouse übernachten werden.

Wegen seiner ausgefallenen Innenausstattung hat das Roadhouse einen Kultstatus erworben. Die guten alten Zeiten des Automobils zu zelebrieren war das Konzept in der Gestaltung des Restaurant- und Barbereichs. Genießen Sie ein Stück des legendären Amarula-Käsekuchens umgeben von liebevoll arrangierten Autokarosserien. Im Informationscenter finden Sie Schautafeln, auf denen die Geologie, Fauna, Flora und Geschichte der Region erläutert werden. Direkt neben der Straße zum Fischflusscanyon gelegen, 14 km vom Tor zum Aussichtspunkt entfernt bietet das Canyon Roadhouse Besuchern 24 makellose en-suite Zimmer mit Klimaanlage und einen Swimmingpool.

 

Tag 6

Fischfluss Canyon – Lüderitz (430 km) (FM)

Die Größe eines Canyons ist schwer zu bestimmen, aber allgemein wird der Fischfluss Canyon, nach dem Grand Canyon, als der zweitgrößte angesehen. Die hoch aufragenden Felswände und tiefen Schluchten wurden vor über 500 Millionen Jahren zunächst durch Wassererosion und dann durch den Einsturz des Tals gebildet, der von Verschiebungen in der Erdkruste verursacht wurde. Heute ist der Canyon 160 km lang, bis zu 27 km weit und misst fast 550 m an seiner tiefsten Stelle.

Am frühen Morgen geht es zum Aussichtspunkt, wo Sie einen guten Eindruck von der enormen Ausdehnung dieser großartigen, atemberaubenden Landschaft gewinnen können. Leider ist der imposanteste Bereich mit einer 500 m hohen, senkrecht abfallenden Felswand von hier aus nicht zu sehen. Dennoch sollten Sie Ihre Kamera nicht vergessen. Das Panorama bietet erstaunliche Fotogelegenheiten, besonders wenn nach einem guten Regenjahr weit unten das Wasser in der Sonne glitzert.

Dann heißt es, sich von dem Anblick loszureißen und zum nächsten Reiseziel aufzubrechen. Lüderitz ist eine Küstenstadt mit besonderen Charakter. Häuser aus der Kolonialzeit, auf Felsen gebaut, überblicken die Bucht, die an manchen Tagen tiefblau in der Sonne schimmert, an stürmischen Tagen aber ein mattes Grau aufweist, das von weißen Wellenkämmen durchzogen wird. Dazu das frische Seeklima, der Anblick von Fischkuttern, die auf den Wellen tanzen, Pinguine und Robben, die unter die Wellen tauchen, all das verleiht der Stadt einen eigenartigen, fast surrealen Charme.

Sie werden voraussichtlich am späten Nachmittag am Hotel ankommen. Das Abendessen ist für diesen Tag nicht im Preis inbegriffen.

 

Tag 7

Lüderitz (F)

Für den frühen Morgen haben Sie die Möglichkeit, eine zweistündige Bootsfahrt zur Halifaxinsel zu buchen, wo Sie Brillenpinguine sehen können. Unterwegs werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch Robben, Delfine und vielleicht sogar Wale zu Gesicht bekommen. Diese Exkursion ist allerdings wetterabhängig und manchmal auch bereits ausgebucht.

N. B. Diese Bootsfahrt wird auf eigenes Risiko unternommen und ist im Preis der Safari nicht inbegriffen.

Direkt im Anschluss an die Bootsfahrt steht ein Besuch der 20 km außerhalb von Lüderitz gelegenen Geisterstadt von Kolmannskuppe auf dem Programm. Sie entstand Anfang des 20. Jahrhunderts während der Zeit des Diamantenfiebers, wurde aber nach und nach verlassen, als größere und bessere Diamanten entlang der Küste gefunden wurden. Nachdem die letzten Bewohner aus Kolmannskuppe weggezogen waren, nahm die Wüste von dem Ort Besitz und schuf eine gespenstische Atmosphäre, die dem Wort „Geisterstadt“ alle Ehre macht.

In der Mittagszeit haben Sie Gelegenheit, die Stadt mit ihrer Architektur aus der Kolonialzeit zu erkunden. Etwas später machen Sie eine Fahrt zum Diaz Point. Dort werden Sie die Replik des ursprünglich von Bartholomäus Diaz errichteten Steinkreuzes und außer der vielfältigen Vogelwelt vielleicht auch einige Robben zu sehen bekommen.

 

Tag 8

Lüderitz – Sesriem (470 km) (FMA)

Von Lüderitz geht es zunächst wieder zurück in östlicher Richtung, und hinter Aus auf Schotterstraßen nach Norden tiefer in die uralte, südliche Namib. Die Landschaft ist harsch und unwirtlich, dennoch kommen Sie an einigen sehr kleinen Siedlungen vorbei. Die Erosion hat in diesem Gebiet deutliche Spuren hinterlassen. Ehemalige Berggipfel erscheinen nur noch als runde Kuppen oder als von der Zeit gezeichnete, stark zerklüftete Felsformationen.

Auf der Fahrt durch diese rauhe aber dennoch faszinierende Landschaft erleben Sie bald einen Wechsel. Sie kommen jetzt durch offene Grassavanne und Farmgebiet, bevor das Terrain in die ausgedehnte Sandwüste der Namib mit ihren riesigen, roten Dünen übergeht. Sie sollten im Laufe des späten Nachmittags an Ihrer Lodge ankommen, rechtzeitig, um das Farbschauspiel an den Bergen im Osten beobachten zu können.

 

Tag 9

Sesriem – Sossusvlei – Sesriem (120 km) (FMA) (Camping)

Ein Aufbruch vor der Morgendämmerung ist an diesem Tag wichtig, um das weiche Licht des Sonnenaufgangs über der Wüste einzufangen. Nachdem Sie Sesriem, den Eingang zum Dünengebiet, passiert haben, kommen Sie in das Herzstück des Dünengürtels. Den Sossusvlei erreichen Sie nach einem Fußmarsch von 5 km. In der noch kühlen Witterung des Morgens gibt es reichliche Möglichkeiten für Landschaftsfotografie. Das weiche Licht der Morgendämmerung fällt zunächst vom Dünenkamm abwärts auf den Osthang. Dann explodiert es in ein leuchtendes Orange, das atemberaubende Panoramen der Wüste mit scharfen Kontrasten erzeugt. Uralte Salzpfannen, im Wuchs verkümmerte Kameldornbäume und die Chance, eine Oryxantilope oder einen Strauß zu sehen, machen es unabdingbar, die Kamera nicht zu vergessen!

Sie verbringen den Morgen im Sossusvlei und der näheren Umgebung, was einen Besuch der Düne 45 einschließt. Im Gebiet um Sossusvlei finden Sie die gigantischen Sanddünen, die die Namib so bekannt gemacht haben. Der Kontrast zwischen strahlend blauem Himmel und den roten Dünen macht diese Gegend zu einem der Naturwunder Afrikas und zum Paradies für Fotografen.

Die uralte Lehmpfanne vom Deadvlei war einst eine akazienreiche Oase, die von einem Fluss gespeist wurde, der seinen Lauf änderte und Boden wie Bäumen austrocknen ließ. Das Klima war so trocken, dass die Bäume nie vermoderten. Stattdessen trockneten sie völlig aus und stehen nun, 900 Jahre später, als verdorrte, schwarze Merkmale verstreut im aufgerissenen Boden der Pfanne. Umgeben von den rötlichen Dünen der Namib schaffen sie eine unwirklich anmutende Atmosphäre, die der Traum eines jeden Fotografen ist.

Düne 45 ist für ihre elegante Form bekannt, was ihr, zusammen mit ihrer Nähe zur Straße, den Ruf der meist fotografierten Düne der Welt eingetragen hat. Wenn Sie nicht versessen darauf sind, den sehr mühsamen Aufstieg zur Spitze von Big Daddy zu unternehmen, dann ist Düne 45 mit ihrer Höhe von nur 80 Metern und einem sanfteren Gefälle eine weniger beschwerliche Alternative.

Im späteren Verlauf des Morgens kehren Sie zur Mittagspause nach Sesriem zurück, um die Tageshitze zu vermeiden. Wenn es am späten Nachmittag wieder etwas kühler ist, steht eine kurze Exkursion zum Sesriem Canyon auf dem Programm. Der Canyon ist eine 30 Meter tiefe Schlucht, die vom Wasser des Tsauchab in die Felsen geschnitten wurde. Er ist ein markantes Merkmal in dem Gebiet, das am besten zu Fuß erkundet wird. Felswände ragen an beiden Seiten des Canyons steil auf. Vögel nisten in den Felsspalten, und Eidechsen flitzen auf den Vorsprüngen umher. Der Name entstand, als frühe Siedler den Canyon als Wasserquelle nutzten. Sie ließen einen Eimer mit einer zusammengeknoteten Lederschnur von sechs Riemen (‚ses riem‘) ab, um Wasser vom Grund der Schlucht zu schöpfen.

 

Tag 10

Sesriem – Windhuk (370 km) (FM)

Nach dem Frühstück treten Sie Ihre Rückreise nach Windhuk an, zunächst in Richtung Norden, dann über den imposanten Gamsbergpass und durch das Khomas Hochland in östlicher Richtung zurück in die Zivilisation.

Am späten Nachmittag/frühen Abend werden Sie in Windhuk ankommen und zu Ihrer Unterkunft gebracht werden.

Tourtermine

2018

JanFebMarAprMayJunJulAugSepOctNovDec
100707 11080503 1412
242121 252219172826

2019

JanFebMarAprMayJunJulAugSepOctNovDec
090606030112 10070402 1311
232020171526 242120162725

Preis

Preis pro Person ab $40710

$5060.00 Einzelzimmeraufschlag

Saison 2019

1. November 2018 – 30. Juni 2019

$38640 pro Person im Doppelzimmer

$ 3895 Einzelzimmeraufschlag

1. Juli 2019 – 31. Oktober 2019

$ 42745 pro Person im Doppelzimmer

$ 5315 Einzelzimmeraufschlag

Upgrades

Ein Upgrade ist für diese Tour nicht verfügbar.