14 Tage Namibian Experience mit Unterkunft

Erleben Sie die wunderschönen Landschaften von Namibias Süden auf einer Reise in die Vergangenheit

Tour im Überblick

14 Tage Namibia Erlebnis ist eine Kombination von zwei unserer beliebtesten Safaris, der 7 Tage Abenteuer Norden und der 7 Tage Südlicher Schlenker. Die Tour vermittelt sehr umfassende Eindrücke von Namibia.

 

Tour Information

Abreise Diese Tour startet jeden Samstagen von Windhuk.
RückreiseZurück in Windhuk Freitag am späten Nachmittag/frühen Abend
PassagiereMinimum 2 und Maximum 10 Reisende pro Tour
Art Safari mit fester Unterkunft
FahrzeugFür Safarizwecke modifizierter Landcruiser, Toyota Quantum oder Dyna Truck
OrteDamaraland, Deadvlei, Düne 45, Etosha Nationalpark, Fish River Canyon, Kalahari, Kolmanskop, Luderitz, Skelettküste, Sossusvlei, Sesriem Canyon, Swakopmund, Twyfelfontein

Tagesübersicht

TagReisezielUnterkunftVerpflegung
1KalahariBagatelle Kalahari Game RanchM, A
2Fish River CanyonCanon RoadhouseF, M, A
3LuderitzNest HotelF, M
4LuderitzNest HotelF
5Namib WüsteSossusvlei LodgeF, M, A
6Namib WüsteSossusvlei LodgeF, M, A
7WindhukF
8Mount EtjoMount EtjoF, M, A
9Etosha NationalparkNamutoni ChaletF, M, A
10Etosha NationalparkOkaukeujo ChaletF, M, A
11KaokoveldHobatere LodgeF, M, A
12DamaralandTwyfelfontein Lodge oder vergleichbarF, M, A
13SwakopmundSwakopmund Lifestyle ApartmentsF, M
14WindhukF
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, S = Selbstverpflegung, Z = nur Zimmer

Tägliche Tourbeschreibung

Tag 1

Windhuk – Kalahari (270 km) (MA)

Sie werden zwischen 7:30 & 8:00 von Ihrer Unterkunft in Windhuk abgeholt.

Die Reise beginnt auf der Hauptfernverkehrsstraße in Richtung Süden nach Rehoboth, der traditionellen Heimat des Bastervolkes, wo ein Stopp gemacht wird. 100 km weiter südlich, bei Kalkrand, verlassen Sie die Hauptstraße und gelangen in den schmalen Streifen der Kalahari, der in das östliche Namibia hineinragt. Die Kalahari überrascht viele Menschen, wenn sie sie das erste Mal zu Gesicht bekommen. Sie unterscheidet sich stark von der Namib. Dazu muss man wissen, dass die Kalahari keine Wüste im eigentlichen Sinn ist, da sie mehr Regen erhält, als es bei Wüsten der Fall ist – sie ist eine sandige Trockensavanne. Erwarten Sie keine hohen Sanddünen ohne jegliche Vegetation wie am Sossusvlei. Die Dünen der Kalahari sind völlig anders, oftmals genau so malerisch, aber sie haben sanftere Konturen. Die spärlichen Regenfälle lassen genügend Pflanzen gedeihen, um einer vielfältigeren Tierwelt Lebensraum zu bieten.

Am späten Nachmittag steigen Sie um in ein anderes Fahrzeug. Es geht auf eine Sundownerfahrt durch das Reservatsgebiet der Bagatelle Kalahari Game Ranch, wo Sie die Nacht verbringen werden.

Die Lodge liegt in einer Baum- und Strauchsavanne, die von verhältnismäßig großen, roten Sanddünen durchzogen wird. Diese Landschaft, die die Seele von Afrika widerspiegelt, verbunden mit dem charmanten Service und die luxuriöse Unterkunft sind Kennzeichen der Lodge, die Wert darauf legt, anspruchsvollen Gästen den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

 

 

Tag 2

Kalahari – Fischfluss Canyon (400 km) (FMA)

Ein früher Aufbruch nach Mariental und dann weiter in den Süden nach Keetmanshoop. Hier, kurz vor der Stadtgrenze, haben Sie Gelegeheit, die Fundstätte mit Mesosaurus Fossilien und den Köcherbaumwald zu besichtigen. Es handelt sich bei diesen Pflanzen nicht um wirkliche Bäume. Sie sind eine Aloenart (Aloe Dichotoma). Diese bizarr aussehenden Pflanzen sind meist einzelstehend im südlichen Namibia anzutreffen. Obwohl sie hier und im nördlichen Kapgebiet in Südafrika häufig vorkommen, sind sie eine der seltensten Pflanzen in der Welt.

Von Keetmanshoop fahren Sie ins Gebiet vom Fischfluss Canyon, wo Sie im Canyon Roadhouse übernachten werden.

Wegen seiner ausgefallenen Innenausstattung hat das Roadhouse einen Kultstatus erworben. Die guten alten Zeiten des Automobils zu zelebrieren war das Konzept in der Gestaltung des Restaurant- und Barbereichs. Genießen Sie ein Stück des legendären Amarula-Käsekuchens umgeben von liebevoll arrangierten Autokarosserien. Im Informationscenter finden Sie Schautafeln, auf denen die Geologie, Fauna, Flora und Geschichte der Region erläutert werden. Direkt neben der Straße zum Fischflusscanyon gelegen, 14 km vom Tor zum Aussichtspunkt entfernt bietet das Canyon Roadhouse Besuchern 24 makellose en-suite Zimmer mit Klimaanlage und einen Swimmingpool.

 

Tag 3

Fischfluss Canyon – Lüderitz (430 km) (FM)

Die Größe eines Canyons ist schwer zu bestimmen, aber allgemein wird der Fischfluss Canyon, nach dem Grand Canyon, als der zweitgrößte angesehen. Die hoch aufragenden Felswände und tiefen Schluchten wurden vor über 500 Millionen Jahren zunächst durch Wassererosion und dann durch den Einsturz des Tals gebildet, der von Verschiebungen in der Erdkruste verursacht wurde. Heute ist der Canyon 160 km lang, bis zu 27 km weit und misst fast 550 m an seiner tiefsten Stelle.

Am frühen Morgen geht es zum Aussichtspunkt, wo Sie einen guten Eindruck von der enormen Ausdehnung dieser großartigen, atemberaubenden Landschaft gewinnen können. Leider ist der imposanteste Bereich mit einer 500 m hohen, senkrecht abfallenden Felswand von hier aus nicht zu sehen. Dennoch sollten Sie Ihre Kamera nicht vergessen. Das Panorama bietet erstaunliche Fotogelegenheiten, besonders wenn nach einem guten Regenjahr weit unten das Wasser in der Sonne glitzert.

Dann heißt es, sich von dem Anblick loszureißen und zum nächsten Reiseziel aufzubrechen. Lüderitz ist eine Küstenstadt mit besonderen Charakter. Häuser aus der Kolonialzeit, auf Felsen gebaut, überblicken die Bucht, die an manchen Tagen tiefblau in der Sonne schimmert, an stürmischen Tagen aber ein mattes Grau aufweist, das von weißen Wellenkämmen durchzogen wird. Dazu das frische Seeklima, der Anblick von Fischkuttern, die auf den Wellen tanzen, Pinguine und Robben, die unter die Wellen tauchen, all das verleiht der Stadt einen eigenartigen, fast surrealen Charme.

Sie werden voraussichtlich am späten Nachmittag am Hotel ankommen. Das Abendessen ist für diesen Tag nicht im Preis inbegriffen.

 

Tag 4

Lüderitz (F)

Für den frühen Morgen haben Sie die Möglichkeit, eine zweistündige Bootsfahrt zur Halifaxinsel zu buchen, wo Sie Brillenpinguine sehen können. Unterwegs werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch Robben, Delfine und vielleicht sogar Wale zu Gesicht bekommen. Diese Exkursion ist allerdings wetterabhängig und manchmal auch bereits ausgebucht.

N. B. Diese Bootsfahrt wird auf eigenes Risiko unternommen und ist im Preis der Safari nicht inbegriffen.

Direkt im Anschluss an die Bootsfahrt steht ein Besuch der 20 km außerhalb von Lüderitz gelegenen Geisterstadt von Kolmannskuppe auf dem Programm. Sie entstand Anfang des 20. Jahrhunderts während der Zeit des Diamantenfiebers, wurde aber nach und nach verlassen, als größere und bessere Diamanten entlang der Küste gefunden wurden. Nachdem die letzten Bewohner aus Kolmannskuppe weggezogen waren, nahm die Wüste von dem Ort Besitz und schuf eine gespenstische Atmosphäre, die dem Wort „Geisterstadt“ alle Ehre macht.

In der Mittagszeit haben Sie Gelegenheit, die Stadt mit ihrer Architektur aus der Kolonialzeit zu erkunden. Etwas später machen Sie eine Fahrt zum Diaz Point. Dort werden Sie die Replik des ursprünglich von Bartholomäus Diaz errichteten Steinkreuzes und außer der vielfältigen Vogelwelt vielleicht auch einige Robben zu sehen bekommen.

 

Tag 5

Lüderitz – Sesriem (470 km) (FMA)

Von Lüderitz geht es zunächst wieder zurück in östlicher Richtung, und hinter Aus auf Schotterstraßen nach Norden tiefer in die uralte, südliche Namib. Die Landschaft ist harsch und unwirtlich, dennoch kommen Sie an einigen sehr kleinen Siedlungen vorbei. Die Erosion hat in diesem Gebiet deutliche Spuren hinterlassen. Ehemalige Berggipfel erscheinen nur noch als runde Kuppen oder als von der Zeit gezeichnete, stark zerklüftete Felsformationen.

Auf der Fahrt durch diese rauhe aber dennoch faszinierende Landschaft erleben Sie bald einen Wechsel. Sie kommen jetzt durch offene Grassavanne und Farmgebiet, bevor das Terrain in die ausgedehnte Sandwüste der Namib mit ihren riesigen, roten Dünen übergeht. Sie sollten im Laufe des späten Nachmittags bei Ihrer Lodge ankommen, rechtzeitig, um das Farbschauspiel an den Bergen im Osten beobachten zu können.

 

Tag 6

Sesriem – Sossusvlei – Sesriem (FMA)

Ein Aufbruch vor der Morgendämmerung ist an diesem Tag wichtig, um das weiche Licht des Sonnenaufgangs über der Wüste einzufangen. Nachdem Sie Sesriem, den Eingang zum Dünengebiet, passiert haben, kommen Sie in das Herzstück des Dünengürtels. Den Sossusvlei erreichen Sie nach einem Fußmarsch von 5 km. In der noch kühlen Witterung des Morgens gibt es reichliche Möglichkeiten für Landschaftsfotografie. Das weiche Licht der Morgendämmerung fällt zunächst vom Dünenkamm abwärts auf den Osthang. Dann explodiert es in ein leuchtendes Orange, das atemberaubende Panoramen der Wüste mit scharfen Kontrasten erzeugt. Uralte Salzpfannen, im Wuchs verkümmerte Kameldornbäume und die Chance, eine Oryxantilope oder einen Strauß zu sehen, machen es unabdingbar, die Kamera nicht zu vergessen!

Sie verbringen den Morgen im Sossusvlei und der näheren Umgebung, was einen Besuch der Düne 45 einschließt. Im Gebiet um Sossusvlei finden Sie die gigantischen Sanddünen, die die Namib so bekannt gemacht haben. Der Kontrast zwischen strahlend blauem Himmel und den roten Dünen macht diese Gegend zu einem der Naturwunder Afrikas und zum Paradies für Fotografen.

Die uralte Lehmpfanne vom Deadvlei war einst eine akazienreiche Oase, die von einem Fluss gespeist wurde, der seinen Lauf änderte und Boden wie Bäumen austrocknen ließ. Das Klima war so trocken, dass die Bäume nie vermoderten. Stattdessen trockneten sie völlig aus und stehen nun, 900 Jahre später, als verdorrte, schwarze Merkmale verstreut im aufgerissenen Boden der Pfanne. Umgeben von den rötlichen Dünen der Namib schaffen sie eine unwirklich anmutende Atmosphäre, die der Traum eines jeden Fotografen ist.

Düne 45 ist für ihre elegante Form bekannt, was ihr, zusammen mit ihrer Nähe zur Straße, den Ruf der meist fotografierten Düne der Welt eingetragen hat. Wenn Sie nicht versessen darauf sind, den sehr mühsamen Aufstieg zur Spitze von Big Daddy zu unternehmen, dann ist Düne 45 mit ihrer Höhe von nur 80 Metern und einem sanfteren Gefälle eine weniger beschwerliche Alternative.

Im späteren Verlauf des Morgens kehren Sie zur Mittagspause nach Sesriem zurück, um die Tageshitze zu vermeiden. Wenn es am späten Nachmittag wieder etwas kühler ist, steht eine kurze Exkursion zum Sesriem Canyon auf dem Programm. Der Canyon ist eine 30 Meter tiefe Schlucht, die vom Wasser des Tsauchab in die Felsen geschnitten wurde. Er ist ein markantes Merkmal in dem Gebiet, das am besten zu Fuß erkundet wird. Felswände ragen an beiden Seiten des Canyons steil auf. Vögel nisten in den Felsspalten, und Eidechsen flitzen auf den Vorsprüngen umher. Der Name entstand, als frühe Siedler den Canyon als Wasserquelle nutzten. Sie ließen einen Eimer mit einer zusammengeknoteten Lederschnur von sechs Riemen (‚ses riem‘) ab, um Wasser vom Grund der Schlucht zu schöpfen.

 

Tag 7

Sesriem – Windhuk (370 km) (FM)

Nach dem Frühstück beginnt auf Panoramastraßen über landschaftlich reizvolle Gebirgspässe, zunächst durch die Naukluft- und später durch die Auasberge die Rückreise in die Zivilisation.

Sie werden voraussichtlich nach 16:00 Uhr in der Haupstadt ankommen und zu Ihrer Unterkunft gebracht werden.

 

Tag 8

Windhuk – Mount Etjo Safari Lodge (300 km) (MA)

Sie werden zwischen 8:30 & 9:00 abgeholt.

Auf dem Weg nach Norden wird in Okahandja ein Stopp eingelegt, wo Sie Gelegenheit haben werden, Namibias größten Markt für Holzschnitzereien zu besuchen. Der Markt wird als eine örtliche Kooperative geführt und ist einer der besten Plätze, original namibische Souvenirs zu kaufen. Die Weiterreise in Richtung Norden führt durch Farmgebiet, und Sie werden vorraussichtlich im Laufe des Nachmittags an der Mount Etjo Safari Lodge ankommen.

‚Etjo‘ bedeutet Zufluchtsort. Die Lodge ist das Herz des Okonjati Naturschutzgebiets. Sie bietet Reisenden viel mehr als nur eine Bleibe für die Nacht. Die friedvolle Stimmung und die unberührte Natur der Umgebung versetzen Sie in eine andere Welt, die den Alltag abfallen lassen.

Eine Vielzahl von Vögeln bereichert die sorgsam gepflegte Gartenanlage. Hohe Palmen, eine große Rasenfläche und ein Flamingoteich laden zu einem Spaziergang ein. Die Lodge ist am Rand eines großen Sees errichtet. Viele Tiere kommen regelmäßing zum Trinken ans Ufer, und auch Nilpferde kann man hier sehen. Der Mount Etjo in der Ferne vervollständigt die malerische Szenerie.

Die einmalige Architektur der Räume, ausgestattet und dekoriert in einer Kombination von komfortablem Mobiliar und vielen afrikanischen Stilelementen trägt dazu bei, den Aufenthalt in der Lodge zu einem außergewöhnlichen Erlebnis zu machen. Die meisten der 22 luxuriösen en-suite Räume liegen am Swimming Pool mit Blick auf die Wasserstelle, zu der die Tiere tagsüber und auch nachts zum Trinken kommen. Die anderen Räume haben Blick auf die großzügigen Grünflächen, in denen der Flamingoteich die Hauptattraktion ist. Verschiedenartige Räumlichkeiten stehen zur Verfügung und kommen den Bedürfnissen von jung und alt entgegen. Zudem ist die gesamte Anlage rollstuhlgerecht.

Tag 9

Mount Etjo – Namutoni / Östliches Etoschagebiet (400 km) (FMA)

Ein zeitiger Aufbruch für die Weiterreise in Richtung Norden. Zwischendurch gibt es einen kurzen Stopp, um zu tanken und ein paar Vorräte einzukaufen.

Der Reiseplan sieht vor, dass Sie Namutoni rechtzeitig zum Mittagessen erreichen. Das gibt Ihnen etwas Zeit, sich zu entspannen, bevor es am kühleren späten Nachmittag auf die erste Wildbeobachtungsfahrt geht.

Im Zentrum des Namutoni Restcamps ist altes deutsches Fort mit Blick auf die King Nehale Wasserstelle. Dieses Fort ist zu einem Ort voller Aktivitäten entwickelt worden. Dort befinden sich zwei Restaurants, eine gemütliche Lounge, eine Bar, eine Boutique, ein Souvenirladen, ein Juwelier und ein Buchladen. Ein erhöhter Holzsteg entlang der Mauer am Wasserloch erlaubt Aussichten auf die Landschaft, die Wildtiere und spektakuläre Sonnenuntergänge. Unterkunft wird in komfortablen Doppelzimmern oder Busch Chalets angeboten.

 

Tag 10

Namutoni – Okaukuejo, Etosha Nationalpark (FMA)

Ein ganzer Tag ausgefüllt mit Wildbeobachtungen steht bevor. Ein früher Aufbruch erlaubt es, die kühle Morgenluft zu nutzen. Auf dem Weg zum Halali Camp im Zentrum des Parks machen Sie an mehreren Wasserstellen Halt. Während Fahrt bieten sich wunderbare Aussichten auf die riesige Etoschapfanne. Gelegenheiten zur Wildbeobachtung sind das ganze Jahr über ausgezeichnet, und die Möglichkeit besteht, dass Sie Tierarten sehen werden, die im Gebiet um Namutoni gewöhnlich nicht vorkommen.

Im Halali Camp legen Sie eine Mittagspause ein und können sich entspannen. Es wird auch noch Zeit vorhanden sein, um die dortige Wasserstelle zu besuchen und sich im Swimmingpool oder in der Bar abzukühlen, bevor die Wildbeobachtungsfahrt in Richtung Okaukuejo weitergeht. Okaukuejo ist Etoschas Hauptcamp und Verwaltungszentrale und ist zudem Sitz des 1974 gegründeten Ökologischen Instituts von Etoscha. Ursprünglich war Okaukuejo die Stätte eines deutschen Forts, das 1901 errichtet wurde. Der runde Aussichtsturm erinnert an diese Zeit.

Nach dem Abendessen gibt es die Möglichkeit, am beleuchteten Wasserloch mehr von Etoschas Großwild zu sehen. Die Wasserstelle liegt direkt neben dem Camp und kann zu Fuß leicht in zwei/drei Minuten erreicht werden.

Sie wird als eine der „besten Gelegenheiten für Wildbeobachtung im südlichen Afrika“ beschrieben und ist ideal geeignet, um Zeuge typischen Tierverhaltens zu werden. Spitzmaulnashörner, Afrikas größte Elefanten, Löwen und zahlreiche Antilopenarten sind während der kühlen Trockenzeit regelmäßige Besucher.

 

Tag 11

Okaukuejo – Hobatere (210 km) (FMA)

Heute fahren Sie durch den früher für die Öffentlichket nicht zugänglichen westlichen Teil von Etoscha und verlassen den Park durch das Otjovasandu (Galton) Tor auf dem Weg zur Hobatere Lodge.

Der Name Hobatere bedeutet „Finde mich”, und wenn Sie gefunden haben, seien Sie eines herzlichen Willkommens und individueller Betreuung versichert.

Die Lodge liegt 80 km nordwestlich von Kamanjab an der Westgrenze des Etoscha Nationalparks in einem Naturschutzgebiet von 32 000 Hektar. Das Schutzgebiet beherbergt eine große Vielfalt von Wildtieren wie Löwen, Leoparden, Oryx- und Elandantilopen, Geparden, Giraffen, Hartmanns Bergzebras und Elefanten. Die Lodge bietet Tages- oder Nachtfahrten zur Wildbeobachtung, Vogelbeobachtung und geführte Wanderungen an, um Gästen ausreichend Gelegenheit zu geben, die Vielfalt der Tierarten in diesem Gebiet zu sehen. Diese Optionen sind allerdings nicht im Preis der Safari inbegriffen. Zudem hat die Lodge eine mit Schattennetz überdachte, geschützte Aussichtsgalerie, von der aus Sie auf das nahegelegene Wasserloch blicken können, sowie eine offene Holzterasse mit Aussicht auf das Panorama der Umgebung, die für einen begrenzten Zeitraum nachts mit Flutlicht erhellt wird.

 

Tag 12

Hobatere – Twyfelfontein (340 km) (FMA)

Auf der Fahrt zum nächsten Reiseziel haben Sie die Möglichkeit, ein Himbadorf zu besuchen. Dies ist die einzige traditionell lebende Himbagemeinschaft außerhalb der nördlichen Kaokolandregion. Als diese Himbas sich hier ansiedelten, behielten sie ihre Lebensweise und Brauchtümer bei und folgen immer noch dem althergebrachten Lebensstil. Ein örtlicher Führer wird Ihnen Hochzeitsbräuche, die Zubereitung traditoneller Nahrung und die Mysterien der örtlichen Religion, die um das „Heilige Feuer“ kreisen, erläutern.

Danach geht es in eine der schönsten Halbwüstenregionen Namibias, ins Damaraland. Nach Überquerung des Grootbergpasses machen Sie einen Abstecher nach Twyfelfontein, um die historischen Felsgravuren der Buschmänner zu besichtigen. Hier wird ein Ortsansässiger eine kurze Führung leiten. Twyfelfontein ist eine Weltkulturerbestätte mit einem der größten Vorkommen von Felskunst in Afrika. Tausende von Touristen besichtigen die 2,500 steinzeitlichen Felsgravuren jedes Jahr. An 17 verschiedenen Stellen befinden sich insgesamt 212 Felsplatten mit Gravuren, und an 13 weiteren Stellen sind Felsmalereien zu sehen.

Die Twyfelfontein Lodge, in der Sie übernachten werden, liegt inmitten des Uibasen Naturschutzgebietes. Sie hat 56 en-suite Zweibettzimmer, einen Empfangsbereich, eine Lounge, einen geräumigen, offenen Speisesaal, eine Bar, einen Souvenirshop und einen Swimming Pool. Beim Bau der Anlage wurde darauf geachtet, die Auswirkung auf das Landschaftsbild zu minimieren und die Gebäude mit Reetdächern, der Verwendung von Natursteinen und geeigneten Mauerfarben in die umgebende Felslandschaft einzupassen.

Tag 13

Twyfelfontein – Swakopmund, Skelettküste (420 km) (FM)

Von Twyfelfontein geht es nun in die malerische Halbwüste des südlichen Damaralands. Auf dem Weg nach Uis passieren sie das Brandbergmassiv, eine gewaltige Erhebung mit Namibias höchsten Bergspitzen. In Uis, einer ehemaligen Minenstadt, machen Sie einen Zwischenstopp. Namibia ist nicht nur für Diamanten, sondern auch seine Halbedelsteine bekannt, und Uis ist einer der besten Plätze, um sie zu kaufen. Hier können Sie unbearbeitete Steine wie Amethyst, Turmalin etc. zu Schnäppchenpreisen finden.

Nun geht es nach Westen durch Schotterebenen auf dem Weg zum Atlantik und der Skelettküste. Sie erreichen den Ozean bei Henties Bay, von wo aus Sie zunächst auf der Küstenstraße nach Norden fahren, um die Robbenkolonie von Cape Cross zu besichtigen. Zu bestimmten Zeiten versammeln sich hier bis zu 100,000 Ohrenrobben (Cape Fur Seals). Die Robben können von einem geschützten Holzsteg aus einer Entfernung von ungefähr 200 Metern beobachtet werden.

Das nächste Ziel ist Swakopmund. Sie fahren die Küste entlang, diesmal Richtung Süden. Sie werden voraussichtlich am späten Nachmittag in Namibias beliebtester Küstenstadt ankommen. Das gibt Ihnen Zeit, die Stadt vor Sonnenuntergang zu Fuß zu erkunden.

1892 während der deutschen Kolonialzeit gegründet diente Swakopmund jahrelang als Haupthafen des Territoriums. Heutzutage gilt Swakopmund als der vorrangige Urlaubsort an der Küste und hat Besuchern viel zu bieten. Die vielen aus der Kolonialzeit stammenden Gebäude und der Einfluss, den deutsche Kultur noch heute hat, mischen sich mit neueren Entwicklungen, was der Stadt eine unverwechselbare Atmosphäre verleiht. Dies und die kühle Meeresbrise machen Swakopmund bei ausländischen wie inländischen Besuchern sehr populär.

Für den Abschluss des Tages ist ein gemeinsames Abendessen in einem der herrvorragenden Restaurants in Swakopmund geplant. Besonders zu empfehlen sind Gerichte mit Meeresfrüchten. Ihr Reiseführer wird Ihnen anbieten, eine Platzreservierung für die Gruppe zu machen. Obwohl wir eine Teilnahme sehr empfehlen, bleibt es natürlich ganz bei Ihnen, wie Sie Ihren Abend gestalten.

Das Abendessen ist im Preis der Tour nicht inbegriffen.

 

Tag 14

Swakopmund – Windhuk (350 km) (FM)

Die Fahrt zurück nach Windhuk wird viereinhalb Studen dauern. Abfahrt ist zur Mittagszeit, was Ihnen einen ganzen Morgen in Swakopmund gibt. Eine Möglichkeit, die Zeit zu nutzen, ist, die Stadt weiter zu Fuß zu erkunden. Sie können eine Reihe hervorragender Geschäfte entdecken, sich auf dem offenen Souvernirmarkt umsehen oder einfach eine entspannende Strandwanderung machen, wobei zu erwähnen ist, dass der Atlantik hier recht kalt ist. Zudem gibt es ein zwar kleines aber sehr gutes Museum und ein Meerwasseraquarium.

Alternativ dazu können verschiedene Aktivitäten arrangiert werden. Es gibt zahlreiche Angebote wie Aussichtsflüge über die Wüste im Flugzeug oder Ultraleichtflugzeug, Aussichtsfahrten, Angelausflüge (sowohl vom Strand als auch vom Boot aus), Quadtouren in die Wüste und über die Dünen in der Nähe von Swakopmund, Sand Boarding (auch in den Dünen), Fallschirmspringen, Surfing, Vogelbeobachtung und einiges mehr.

Ihr Reiseführer wird alle Optionen mit Ihnen besprechen, bevor Sie in Swakopmund ankommen, und Ihnen die Möglichkeit geben, im Voraus zu buchen.

N. B.  Nicht alle zusätzlichen Aktivitäten und Exkursionen in Swakopmund stehen immer zur Verfügung. Sie werden, wenn gebucht, vom Kunden auf eigene Gefahr und Kosten unternommen.

Dies ist der letzte Tag der Tour. Nach dem Mittagessen geht es zurück zur Hauptstadt, und Sie werden am frühen Abend zu Ihrer Unterkunft gebracht.

Tourtermine

2018

JANFEBMARAPRMAYJUNJULAUGSEPOCTNOVDEC
060303140502070401060301
131010211209141108131008
201717281916211815201715
2724242623282522272422
313029

2019

JANFEBMARAPRMAYJUNJULAUGSEPOCTNOVDEC
120909060401131007050214
262323201815272421191628
1630
29

Preis

Preis pro Person ab $57845

$6647.00 Einzelzimmeraufschlag

Saison 2019

1. November 2018  – 30. Juni 2019

$56752.00 pro Person im Doppelzimmer

$4075.00  Einzelzimmeraufschlag

1. Juli 2019 – 31. Oktober 2019

$ 60735.00 pro Person im Doppelzimmer

$4560.00 Einzelzimmeraufschlag

 

 

Upgrades

Ein Upgrade ist für diese Tour nicht verfügbar.