7 Tage Southern Swing Camping

Die Wüste, der Canyon und die Küste

Tour im Überblick

Der Süden kommt einem wahrhaft magischen Erlebnis gleich. Hier entdecken Sie das wahre Herz Namibias mit Landschaften, die Ihnen für den Rest Ihres Lebens in Erinnerung bleiben werden. Die sieben Tage Südlicher Schlenker sind darauf zugeschnitten, Ihnen eine kurze aber umfassende Safari anzubieten, die die wesentlichen Highlights des südlichen Namibias einbezieht. Die erste Übernachtung ist im Kalaharigebiet von Namibia, bevor es zum mächtigen Fischflusscanyon weitergeht. In Lüderitz, der nächsten Station, haben Sie die Gelegenheit, die Geisterstadt Kolmannskuppe zu besichtigen. Es folgt eine Übernachtung in der Nähe der kleinen Siedlung von Aus, und die letzten zwei Nächte verbringen Sie in der ältesten Wüste dieser Erde, wo Sie zwischen den höchsten Sanddünen der Welt umherwandern können.

Tour Information

Abreise Diese Tour startet jeden Freitag von Windhuk.
RückreiseZurück in Windhuk Donnerstag am späten Nachmittag/frühen Abend
PassagiereKein Minimum. Maximum 14
Upgrade Ein Upgrade ist auf Anfrage möglich.
Art Camping Safari mit begrenzter Beteiligung.
Fahrzeug1-4 Gäste: Toyota Quantum/Landcruiser mit speziellem Anhänger


5-10 Gäste: Toyota Dyna Truck (ein für Safarizwecke modifiziertes Fahrzeug)
OrteDeadvlei, Düne 45, Fish River Canyon, Kalahari, Kolmanskop, Luderitz, Sossusvlei, Sesriem Canyon

Tagesübersicht - Camping

TagReisezielUnterkunftVerpflegung
1Kalahari GebietBagatelle - CampingM, A
2Fish River GebietCanon Roadhouse - CampingF, M, A
3LüderitzNest Hotel - Feste UnterkunftF, M
4AusKlein Aus Vista - CampingF, A
5SesriemSesriem CampsiteF, M, A
6SesriemSesriem CampsiteF, M, A
7WindhukF, M
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, S = Selbstverpflegung, Z = nur Zimmer

Tägliche Tourbeschreibung

Tag 1

Windhuk – Kalahari (280 km) (MA) (Camping)

Sie werden zwischen 7:30 & 8:00 von Ihrer Unterkunft in Windhuk abgeholt.

Die Reise beginnt auf der Hauptfernverkehrsstraße in Richtung Süden nach Rehoboth, der traditionellen Heimat des Bastervolkes, wo ein Stopp gemacht wird. 100 km weiter südlich, bei Kalkrand, verlassen Sie die Hauptstraße und gelangen in den schmalen Streifen der Kalahari, der in das östliche Namibia hineinragt. Die Kalahari überrascht viele Menschen, wenn sie sie das erste Mal zu Gesicht bekommen. Sie unterscheidet sich stark von der Namib. Dazu muss man wissen, dass die Kalahari keine Wüste im eigentlichen Sinn ist, da sie mehr Regen erhält, als es bei Wüsten der Fall ist – sie ist eine sandige Trockensavanne. Erwarten Sie keine hohen Sanddünen ohne jegliche Vegetation wie am Sossusvlei. Die Dünen der Kalahari sind völlig anders, oftmals genau so malerisch, aber sie haben sanftere Konturen. Die spärlichen Regenfälle lassen genügend Pflanzen gedeihen, um einer vielfältigeren Tierwelt Lebensraum zu bieten.

Am späten Nachmittag steigen Sie um in ein anderes Fahrzeug. Es geht auf eine Sundownerfahrt durch das Reservatsgebiet der Bagatelle Kalahari Game Ranch, wo Sie die Nacht verbringen werden.

 

 

Tag 2

Kalahari – Fischfluss Canyon (FMA) (500 km) (Camping)

Ein früher Aufbruch nach Mariental und dann weiter in den Süden nach Keetmanshoop. Hier, kurz vor der Stadtgrenze, haben Sie Gelegeheit, die Fundstätte mit Mesosaurus Fossilien und den Köcherbaumwald zu besichtigen. Es handelt sich bei diesen Pflanzen nicht um wirkliche Bäume. Sie sind eine Aloenart (Aloe Dichotoma). Diese bizarr aussehenden Pflanzen sind meist einzelstehend im südlichen Namibia anzutreffen. Obwohl sie hier und im nördlichen Kapgebiet in Südafrika häufig vorkommen, sind sie eine der seltensten Pflanzen in der Welt.

Von Keetmanshoop fahren Sie ins Gebiet vom Fischfluss Canyon, wo Sie beim Canon Roadhouse zelten werden.

 

Tag 3

Fischfluss Canyon – Lüderitz (430 km) (FM) (Feste Unterkunft)

Die Größe eines Canyons ist schwer zu bestimmen, aber allgemein wird der Fischfluss Canyon, nach dem Grand Canyon, als der zweitgrößte angesehen. Die hoch aufragenden Felswände und tiefen Schluchten wurden vor über 500 Millionen Jahren zunächst durch Wassererosion und dann durch den Einsturz des Tals gebildet, der von Verschiebungen in der Erdkruste verursacht wurde. Heute ist der Canyon 160 km lang, bis zu 27 km weit und misst fast 550 m an seiner tiefsten Stelle.

Am frühen Morgen geht es zum Aussichtspunkt, wo Sie einen guten Eindruck von der enormen Ausdehnung dieser großartigen, atemberaubenden Landschaft gewinnen können. Leider ist der imposanteste Bereich mit einer 500 m hohen, senkrecht abfallenden Felswand von hier aus nicht zu sehen. Dennoch sollten Sie Ihre Kamera nicht vergessen. Das Panorama bietet erstaunliche Fotogelegenheiten, besonders wenn nach einem guten Regenjahr weit unten das Wasser in der Sonne glitzert.

Nun es ist es Zeit, die Zelte abzubrechen und zum nächsten Reiseziel aufzubrechen. Lüderitz ist eine Küstenstadt mit einem besonderen Charakter. Häuser aus der Kolonialzeit, auf Felsen gebaut, überblicken die Bucht, die an manchen Tagen tiefblau in der Sonne schimmert, an stürmischen Tagen aber ein mattes Grau aufweist, das von weißen Wellenkämmen durchzogen wird. Dazu das frische Seeklima, der Anblick von Fischkuttern, die auf den Wellen tanzen, Pinguine und Robben, die unter die Wellen tauchen, all das verleiht der Stadt einen eigenartigen, fast surrealen Charme.

Sie werden voraussichtlich am späten Nachmittag am Hotel ankommen. Das Abendessen ist für diesen Tag nicht im Preis inbegriffen.

 

Tag 4

Lüderitz – Aus (125 km) (FA) (Camping)

Für den frühen Morgen haben Sie die Möglichkeit, eine zweistündige Bootsfahrt zur Halifaxinsel zu buchen, wo Sie Brillenpinguine sehen können. Unterwegs werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch Robben, Delfine und vielleicht sogar Wale zu Gesicht bekommen. Diese Exkursion ist allerdings wetterabhängig und manchmal auch bereits ausgebucht.

N. B. Diese Bootsfahrt wird auf eigenes Risiko unternommen und ist im Preis der Safari nicht inbegriffen.

Direkt im Anschluss an die Bootsfahrt steht ein Besuch der 20 km außerhalb von Lüderitz gelegenen Geisterstadt von Kolmannskuppe auf dem Programm. Sie entstand Anfang des 20. Jahrhunderts während der Zeit des Diamantenfiebers, wurde aber nach und nach verlassen, als größere und bessere Diamanten entlang der Küste gefunden wurden. Nachdem die letzten Bewohner aus Kolmannskuppe weggezogen waren, nahm die Wüste von dem Ort Besitz und schuf eine gespenstische Atmosphäre, die dem Wort „Geisterstadt“ alle Ehre macht.

In der Mittagszeit haben Sie Gelegenheit, die Stadt mit ihrer Architektur aus der Kolonialzeit zu erkunden. Etwas später machen Sie eine Fahrt zum Diaz Point. Dort werden Sie die Replik des ursprünglich von Bartholomäus Diaz errichteten Steinkreuzes und außer der vielfältigen Vogelwelt vielleicht auch einige Robben zu sehen bekommen.

An diesem Tag übernachten Sie in Klein Aus Vista, einem privaten Reservat, das wunderschön inmitten der Gebirgskette von Aus gelegen ist. Aus Lüderitz führt die Straße wieder zurück durch das Sperrgebiet. Die „verbotene Zone“ wurde eingerichtet, weil anfangs die in grauer Vorzeit angeschwemmten Diamanten verstreut überall in der Wüste herumlagen und von jederman aufgesammelt werden konnten. Nach der Ankunft haben Sie wieder Gelegenheit, einen unserer prachtvollen Sonnenuntergänge über den Bergen zu bewundern.

 

Tag 5

Aus – Sesriem (340 km) (FMA) (Camping)

3 km östlich von Aus wenden Sie sich nach Norden und fahren auf Schotterstraßen tiefer in die uralte, südliche Namib. Die Landschaft ist harsch und unwirtlich, dennoch kommen Sie an einigen sehr kleinen Siedlungen vorbei. Die Erosion hat in diesem Gebiet deutliche Spuren hinterlassen. Ehemalige Berggipfel erscheinen nur noch als runde Kuppen oder als von der Zeit gezeichnete, stark zerklüftete Felsformationen.

Auf der Fahrt durch diese rauhe aber dennoch faszinierende Landschaft erleben Sie bald einen Wechsel. Sie kommen jetzt durch offene Grassavanne und Farmgebiet, bevor das Terrain in die ausgedehnte Sandwüste der Namib mit ihren riesigen, roten Dünen übergeht. Sie sollten im Laufe des späten Nachmittags ankommen, rechtzeitig, um das Farbschauspiel an den Bergen im Osten bei Sonnenuntergang beobachten zu können.

 

Tag 6

Sesriem – Sossusvlei – Sesriem (120 km) (FMA) (Camping)

Ein Aufbruch vor dem Morgengrauen ist wesentlich, um das weiche Licht des Sonnenaufgangs über der Wüste einzufangen. Nachdem Sie Sesriem, den Eingang zum Dünengebiet, passiert haben, fahren Sie in das Herzstück dieses Dünengürtels. Den Sossusvlei erreichen Sie nach einem Fußmarsch von 5 km.

Diese Wanderung ist einzigartig. Sie werden erleben, wie in der Kühle des Morgens das Licht der tiefstehenden Sonne auf den Dünen spielt und scharfe Kontraste von Licht und Schatten und ständig wechselnde Konturen schafft. Uralte Salzpfannen, verkrüppelte Kameldornbäume und die Chance, einen Gemsbok oder vielleicht einen Strauß zu sehen, bieten ideale Fotomöglichkeiten.

Sie verbringen den Morgen im Sossusvlei und der näheren Umgebung, besichtigen Düne 45 und kehren zum Mittagessen nach Sesriem zurück, um der Hitze des Nachmittags zu entkommen. Wenn es am späten Nachmittag wieder etwas kühler ist, können Sie einen kurzen Ausflug zum Sesriem Canyon machen.

 

 

Tag 7

Sesriem – Windhuk (120 km) (FM)

Nach dem Frühstück beginnt auf Panoramastraßen die Rückfahrt nach Windhuk, zunächst durch die Naukluftberge und dann durch das Khomas Hochland wieder in die Zivilisation.

Sie werden voraussichtlich am späten Nachmittag/frühen Abend in der Hauptstadt sein und zu Ihrer Unterkunft gebracht werden.

 

Tourtermine

2018

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 2019

JanFebMarAprMayJunJulAugSepOctNovDec
040101121007050206040106
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Preis

Preis pro Person ab $15850

Kein Aufschlag für Einzelpersonen

Saison 2019

$16645  pro Person

Kein Aufschlag für Einzelpersonen

1. April 2019 – 31. März 2020

 

Upgrades