17 Tage Namibia Selbstfahrer Safari

Tour im Überblick

Die 17 Tage Namibia Selbstfahrer Safari lässt Ihnen ausreichend Zeit, in aller Ruhe einige der sehenswertesten Attraktionen von Namibia zu erleben. Erkunden Sie das Land in seiner ganzen Ausdehnung, vom Fish River Canyon im Süden bis zum Etoscha Nationalpark mit seinem reichen Wildvorkommen im Norden. Besuchen Sie die Küstenstädte Lüderitz und Swakopmund und die Sanddünen von Sossusvlei sowie die uralten Felsgravuren von Twyfelfontein.

Tour Information

Abreise Die Tour kann jederzeit von Windhuk aus starten, vorausgesetzt Unterkünfte und ein geeigneter Mietwagen sind verfügbar.
RückreiseWindhuk.
PassagiereKeine Mindestzahl.
Upgrade Ein Upgrade ist auf Anfrage möglich.
ArtSelbstfahrer. Diese Tour kann als Campingsafari oder als Tour mit fester Unterkunft gebucht werden.
Fahrzeug

4×4 Doppelkabiner oder vergleichbares Fahrzeug.

KombinationenDiese Tour kann entsprechend Ihrer exakten Wünsche und der Ihnen zur Verfügung stehenden Tage ausgearbeitet werden.

Tagesübersicht - Camping

TagReisezielUnterkunftVerpflegung
1KalahariBagatelle CampsiteS
2Fish River CanyonCanon Roadhouse CampsiteS
3AusKlein Aus Vista CampsiteS
4AusKlein Aus Vista CampsiteS
5Namib WüsteSesriem CampsiteS
6Namib WüsteSesriem CampsiteS
7SwakopmundProst HotelS
8SwakopmundProst HotelF
9DamaralandMadisa CampsiteF
10GrootbergHoada CampsiteS
11GrootbergHoada CampsiteS
12Etosha NationalparkOkaukeujo CampsiteS
13Etosha NationalparkOkaukeujo CampsiteS
14Etosha NationalparkNamutoni CampsiteS
15Etosha NationalparkNamutoni CampsiteS
16Okonjima – Africat FoundationOkonjima CampsiteS
17Windhuk
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, S = Selbstverpflegung, Z = nur Zimmer

Tagesübersicht - Feste Unterkunft

TagReisezielUnterkunftVerpflegung
1KalahariBagatelle CampsiteA
2Fish River CanyonCanon RoadhouseF
3AusDesert Horse InnF
4AusDesert Horse InnF
5Namib WüsteSossus Dune LodgeF
6Namib WüsteSossus Dune LodgeF
7SwakopmundSwakopmund SandsF
8SwakopmundSwakopmund SandsF
9DamaralandCamp KipweF
10GrootbergGrootberg LodgeF, A
11GrootbergGrootberg LodgeF, A
12Etosha NationalparkOkaukeujo RestcampF
13Etosha NationalparkOkaukeujo RestcampF
14Etosha NationalparkNamutoni RestcampF
15Etosha NationalparkNamutoni RestcampF
16Okonjima – Africat FoundationOkonjima Bush CampF, A
17Windhuk
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, S = Selbstverpflegung, Z = nur Zimmer

Tägliche Tourbeschreibung

Tag 1

Windhuk – Kalahari (270 km)

Sie beginnen Ihre Reise Richtung Süden auf der B1, Namibias wichtigster Fernverkehrsstraße. In der kleinen Stadt Rehoboth, dem traditonellen Zentrum der Baster, können Sie einen Stopp machen, bevor Sie weiter südlich bei Kalkrand die Hauptstraße verlassen und einen schmalen Streifen der Kalahari durchqueren.

Die Kalahari überrascht viele, wenn sie sie das erste Mal sehen. Sie unterscheidet sich sehr von der Namib. Sie ist vor allem keine Wüste im eigentlichen Sinn. Sie erhält mehr Regen, als es bei typischen Wüsten der Fall ist. Erwarten Sie keine großen Dünen ohne Vegetation wie am Sossusvlei. Die Dünen der Kalahari sind völlig anders. Sie sind oft ebenso schön, aber gewöhnlich von Pflanzenwuchs umgeben und sanfter in ihren Konturen. Die reichere Vegetation schafft Lebensräume für eine größere und vielfältigere Tierwelt als man sie in echten Wüsten vorfindet.

 

Tag 2

Kalahari – Fish River Canyon (400 km)

Eine Ausflugsfahrt am frühen Morgen in die Kalahari ist im Preis inbegriffen. Danach geht es über Mariental weiter in den Süden nach Keetmanshoop. Hier haben Sie Gelegeheit, die Fundstätte mit Mesosaurus Fossilien und den Köcherbaumwald zu besichtigen. Köcherbäume sind auch im Gondwana Canyon Park zu sehen. Es handelt sich bei diesen Pflanzen nicht um wirkliche Bäume. Sie sind eine Aloenart (Aloe Dichotoma). Der geläufige Name stammt von den Buschmännern, die ausTeilen der Pflanze die Köcher für ihre Pfeile herstellten. Diese bizarr aussehenden Pflanzen sind meist einzelstehend im südlichen Namibia anzutreffen. Nur bei Keetmanshoop findet man sie in dieser Häufung. Obwohl sie hier und im nördlichen Kapgebiet in Südafrika häufig vorkommen, sind sie eine der seltensten Pflanzen in der Welt.

Übernachtung ist in der Nähe des Fish River Canyons.

 

Tag 3

Fish River Canyon – Aus (310 km)

Fahren Sie frühmorgens zum Hauptaussichtspunkt des Fish River Canyon Nationalparks. Hier können Sie einen Eindruck davon bekommen, wie gewaltig der Canyon ist. Man kann sich nur schwer vorstellen, wieviel Jahrtausende vergangen sein müssen, bis der Fluss eine so tiefe Schlucht schaffen konnte in der man in guten Regenjahren weit unten das Wasser in der Sonne glitzern sehen kann. Genießen Sie dieses unvergleichliche Panorama, das ideale Fotomöglichkeiten bietet.

Vom Canyon fahren Sie nach Aus und übernachten im Desert Horse Inn.

 

Tag 4

Aus – Lüderitz – Aus (125 km)

Auf der Fahrt zur Küstenstadt Lüderitz halten Sie nach den einzigartigen Wildpferden der Namib Ausschau. Es sind die einzigen nicht gezähmten Pferde in Namibia. Sie haben sich, was sehr ungewöhnlich ist, an eine Existenz mit sehr wenig Wasser angepasst. Woher sie stammen, ist nicht geklärt. Einige meinen, sie sind die Nachkömmlinge von deutschen Kavalleriepferden aus der Zeit des ersten Weltkriegs. Eine andere Theorie besagt, dass sie ursprünglich von dem Pferdegestüt kamen, das Baron von Wolf nach den Hererokriegen im Süden des Landes aufbaute.

Besichtigen Sie Kolmanskop (Kolmannskuppe), die Geisterstadt in der Wüste nur 13 km außerhalb von Lüderitz. Sie entstand 1908, als nach dem ersten Fund das Diamantenfieber begann. Nach 1920 verließen mehr und mehr Menschen den Ort, da dieses Schürfgebiet erschöpft war und größere und bessere Diamanten weiter südlich an der Küste gefunden wurden. Seit 1954 ist der Ort völlig verlassen, und die Wüste hat von ihm Besitz ergriffen. Er vermittelt eine unwirkliche Atmosphäre und verleiht dem Ausdruck ‚Geisterstadt‘ Inhalt.

N. B. Eintrittsgelder und Permitgebühren sind nicht inbegriffen.

Kehren Sie im Laufe des Nachmittags quer durch das Sperrgebiet nach Aus zurück. Die „verbotene Zone“ wurde eingerichtet, weil anfangs die Diamanten verstreut überall in der Wüste herumlagen und von jedem aufgesammelt werden konnten. Wenn Sie bei Ihrer Unterkunft angelangt sind, haben Sie noch Zeit, den Sonnenuntergang über den Bergen zu genießen.

 

Tag 5

Aus – Sossusvlei, Sossus Dune Lodge (315 km)

3 km östlich von Aus wenden Sie sich nach Norden und fahren auf Schotterstraßen tiefer in die uralte, südliche Namib. Die Landschaft ist harsch und unwirtlich, dennoch kommen Sie an einigen sehr kleinen Siedlungen vorbei. Die Erosion hat in diesem Gebiet deutliche Spuren hinterlassen. Ehemalige Berggipfel erscheinen nur noch als runde Kuppen oder als von der Zeit gezeichnete, stark zerklüftete Felsformationen.

Eine Mittagspause im Oa Hera Cultural Centre in Maltahöhe gibt Ihnen die Gelegenheit, etwas von der Kultur und dem Leben der Menschen in dieser Region zu erfahren. Auf der Weiterfahrt durch diese rauhe aber dennoch faszinierende Landschaft erleben Sie bald einen Wechsel. Sie kommen jetzt durch offene Grassavanne und Farmgebiet, bevor das Terrain in die ausgedehnte Sandwüste der Namib mit ihren riesigen, roten Dünen übergeht. Sie sollten im Laufe des späten Nachmittags ankommen, rechtzeitig, um das Farbschauspiel an den Bergen im Osten bei Sonnenuntergang beobachten zu können.

 

Tag 6

Namib Wüste – Sossusvlei – Namib Wüste

Ein Aufbruch vor dem Morgengrauen ist wesentlich, um das weiche Licht des Sonnenaufgangs über der Wüste einzufangen. Nachdem Sie Sesriem, den Eingang zum Dünengebiet, passiert haben, fahren Sie in das Herzstück dieses Dünengürtels. Den Sossusvlei erreichen Sie nach einem Fußmarsch von 5 km. Diese Wanderung ist einzigartig. Sie werden erleben, wie in der Kühle des Morgens das Licht der tiefstehenden Sonne auf den Dünen spielt und scharfe Kontraste von Licht und Schatten und ständig wechselnde Konturen schafft. Uralte Salzpfannen, verkrüppelte Kameldornbäume und die Chance, einen Gemsbok oder vielleicht einen Strauß zu sehen, bieten ideale Fotomöglichkeiten. Verbringen Sie den Morgen im Sossusvlei und der näheren Umgebung, besichtigen Sie Düne 45, und kehren Sie zum Mittagessen zu Ihrer Unterkunft zurück, um der Hitze des Nachmittags zu entkommen. Wenn es am späten Nachmittag wieder etwas kühler ist, können Sie einen kurzen Ausflug zum Sesriem Canyon machen.

 

Tag 7

Namib Desert – Swakopmund (350 km)

Ein früher Aufbruch an diesem Tag für die Fahrt in nordwestlicher Richtung zur Küstenstadt Swakopmund an der Skelettküste. Nachdem Sie das Dünenfeld hinter sich gelassen haben, sind Sie bald wieder in bergiger Wüstenlandschaft. Sie passieren den Wendekreis des Steinbocks und fahren über den Gaub- und den Kuisebpass. Gleich danach geht es hinunter ins trockene Flussbett des Canyons und wieder hinauf auf der anderen Seite, wo sich eine spektakuläre Wüstenlandschaft vor Ihnen ausbreitet.

Von hier aus durchqueren Sie die fast trostlos erscheinenden Schotterebenen der Namib, bevor Sie die küstennahen Sanddünen bei Walfischbucht erreichen. Hier können Sie direkt am Meer eine Pause für ein Picknickmittagessen einlegen. (Picknick nicht inbegriffen) Da ist auch noch Zeit, sich die zahlreichen Flamingos, Pelikane und andere Vögel in der Lagune anzusehen, bevor Sie die nun kurze Fahrt nach Swakopmund fortsetzen.

 

Tag 8

Swakopmund

Dies ist ein Tag ohne spezielles Programm. Wenn Sie ihn entspannt verbringen möchten, erkunden Sie die Stadt. Swakopmund ist eine sehr reizvolle Küstenstadt mit vielen Geschäften, einem Souvenirmarkt und einem ausgedehnten Strand. Der Atlantik ist hier allerdings recht kalt. Zudem hat Swakopmund ein sehr gutes Museum und ein Meerwasseraquarium.

Als Alternative dazu können verschiedene Aktivitäten arrangiert werden. Schauen Sie sich die Dünen aus einer anderen Perspektive an und buchen Sie einen Rundflug in einem kleinen oder einem Ultraleichtflugzeug. Quadfahren und Sandboarding lassen Sie die Dünen hautnaher erleben. Auch Fallschirmspringen, Surfen, Angeltouren, Vogelbeobachtungen und vieles mehr stehen zur Auswahl.

 

Tag 9

Swakopmund – Twyfelfontein (420 km)

Sie verlassen Swakopmund früh am Morgen und fahren auf der Küstenstraße Richtung Norden zum Cape Cross, wo Sie tausende von Ohrenrobben (Cape Fur Seals) auf den Felsen, am Strand und im Wasser beobachten können. (Eintrittsgeld ist inbegriffen.) Von hier aus fahren Sie landeinwärts zurück in die Wüste und nach Uis, einem ehemaligen Minenstädtchen irgendwo im Niemandsland. Uis ist einer der besten Plätze, um Halbedelsteine zu kaufen, für die Namibia bekannt ist. Hier finden Sie rohen Amethyst, Turmalin und viele mehr zu Schnäppchenpreisen.

Von Uis ist es nur noch eine kurze Fahrt zum Brandberg. Er ist mit 2573 m Namibias höchster Berg und eine historische Kultstätte der Buschmänner. Besichtigen Sie auf Ihrem Weg nach Twyfelfontein die als „Orgelpfeifen“ bekannten Doleritsäulen und die bizarren Felsformationen am Verbrannten Berg.

 

Tag 10

Twyfelfontein – Grootberg (190 km)

Brechen Sie früh auf, um die Kühle des Morgens zu nutzen, wenn Sie die Felsgravuren der Buschmänner von Twyfelfontein besichtigen. Hier wird Ihnen ein lokaler Führer die Stätte zeigen. Das Eintrittsgeld ist nicht inbegriffen und muss direkt bezahlt werden. Danach erwartet Sie auf der Weiterfahrt eine der schönsten Landschaften Namibias, die Trockensavannen des Damaralands. In nordöstlicher liegen der Grootberg Pass und die Grootberg Lodge, wo Sie die Nacht verbringen werden.

 

Tag 11

Grootberg

Ein ganzer Tag bei der Lodge – das Nashorn Tracking für diesen Tag ist im Kostenvoranschlag enthalten. Selbst Langschläfer müssen zugeben, dass es Dinge gibt, die ein frühes Aufstehen wert sind.

Das Nashorn Tracking ist eine solche Aktivität. Diejenigen, die den Führer und die Tracker auf dem Weg durch das Flussbett des Klip begleiten möchten, müssen um sechs Uhr bereit sein. Zunächst können Sie Wildbeobachtungen vom Geländefahrzeug aus machen, dann geht es zu Fuß weiter, und es besteht die Möglichkeit, dass es eine dreistündige Wanderung wird. An einer Quelle werden mittags Erfrischungen gereicht. Das Nashorn Tracking findet in holprigem Felsengelände statt und erfordert ein gewisses Maß an Fitness. Da das Damaraland eine der letzten wenigen Gegenden ist, in der Wildtiere noch frei umherwandern, kann eine Garantie, die Tiere zu Gesicht bekommen, nicht gegeben werden.

 

Tag 12 & Tag 13

Grootberg – Etosha National Park, Okaukuejo Restcamp (310 km)

Eine kurze Fahrt von nur ein paar Kilometern bringt Sie nach Kamanjab. Hier können Sie ein Himbadorf besuchen. Es ist die einzige traditionell lebende Himbagemeinschaft außerhalb der nördlichen Kaokolandregion. Als diese Himbas sich hier ansiedelten, behielten sie ihre Lebensweise und Brauchtümer bei und folgen immer noch dem althergebrachten Lebensstil. Sie werden die Hochzeitsbräuche, Zubereitung traditoneller Nahrung und die Mysterien der örtlichen Religion, die um das ,,Heilige Feuer“ kreisen, kennenlernen. (Dieser Besuch ist nicht im Preis der Tour inbegriffen.)

Fahren Sie weiter nach Etoscha. Was heute der Etoscha Nationalpark ist, wurde schon 1907 von der damaligen deutschen Kolonialverwaltung zu Namibias erstem Naturschutzgebiet erklärt. Der Park zählt zu den größten Wildreservaten in Afrika. Neben Wüste mit salzhaltigem Boden, Savanne und Waldfläche ist die Etoschapfanne, eine ausgedehnte, flache Senke, das bestimmende Merkmal. Von den 114 Säugetierarten im Park gelten einige wie Spitzmaulnashorn, Gepard und Schwarznasenimpala als gefährdet. Mit mehr als 700 Spitzmaulnashörnern hat Etosha einen der wenigen wachsenden Bestände in der Welt.

Die Hauptverwaltung des Parks hat ihren Sitz im Okaukuejo Camp, das 1957 offiziell für Besucher geöffnet wurde. Es bietet verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten wie Chalets mit Selbstverpflegung oder Bungalows mit Doppelbetten. Im Restcamp findet man zudem ein Restaurant, einen Laden, ein Postamt, einen Swimmingpool und eine Tankstelle. Okaukuejo beherbergt auch das Ökologische Institut, das sowohl für Forschung als auch für das Parkmanagement zuständig ist. Die Wasserstelle von Okaukuejo ist die wohl renommierteste im Park. Das Vorkommen von Wild hängt von der Jahreszeit ab, aber im Winter kommen Wildtierenthusiasten an dieser direkt neben dem Camp gelegenen, von Flutlicht erhellten Wasserstelle immer auf ihre Kosten. Tiere, die man oft zu Gesicht bekommt, sind Elefanten, Spitzmaulnashörner, Löwen, Geparden, Schabrackenhyänen, Burchellzebras und Hartmans Bergzebras, Gnus sowie zahlreiche Antilopenarten.

Übernachtung ist im Okaukuejo Restcamp.

 

Tag 14 & Tag 15

Okaukuejo Restcamp – Etoscha Nationalpark – Namutoni Restcamp

Für den größten Teil des Jahres ist die Pfanne eine kahle Fläche mit weißem, getrocknetem und rissigem Schlamm, über der an den meisten Tagen Luftspiegelungen flimmern. Große Wildherden vor dieser Kulisse, den der Volksmund den ,großen weißen Ort trockenen Wassers nennt‘, zu sehen, macht Wildbeobachtung in Etosha zu einem einmaligen Erlebnis.

Ungefähr 340 Vogelarten kommen in Etoscha vor, von denen etwa ein Drittel Zugvögel sind. Wegen der langen Trockenperiode im namibischen Jahr sind Vögel, wie auch die anderen Tiere, auf die 30 Quellen und Wasserlöcher im Park angewiesen. Diese bieten hervorragende Wildbeobachtungs- und Fotomöglichkeiten. Während der Regenzeit ist besonders die Vogelwelt an der Hauptpfanne und an der Fischerspfanne ein sehenswerter Anblick.

Nutzen Sie die Fahrt zum Namutoni Restcamp, Ihrer nächsten Unterkunft, für weitere Wildbeobachtungen.

Namutoni liegt im östlichen Teil des Parks. Ursprünglich war Namutoni als Fort von der deutschen Kolonialverwaltung 1902 errichtet worden. Zwei Jahre später wurde es von Kriegern der Owamba völlig zerstört. 1906 wurde es wieder aufgebaut und erheblich vergrößert. Es wurde nie wieder angegriffen. Ab 1910 diente es gelegentlich als Polizeistation, wurde aber im Laufe der Zeit immer weniger genutzt. 1956 begann ein Wiederaufbau nach den Originalplänen, und 1958 wurde Namutoni als Touristencamp eröffnet. Außer den Unterkünften vergleichbar zu Okaukuejo finden Sie im Bereich des alten (neuen) Forts zwei Restaurants, eine gemütliche Lounge, eine Bar, eine Boutique, einen Souvenirladen, einen Juwelier und einen Buchladen.

 

Tag 16

Namutoni Restcamp – Okonjima (360 km)

Auf der kurzen Fahrt zum Von Lindquist Tor, durch das Sie den Park verlassen, werden Sie vielleicht noch einige Tiere sehen können. Sie fahren nun in Richtung Süden über Tsumeb und Otavi. Wenn Sie Otjiwarongo passiert haben, kommt bald die Abzweigung zum Okonjima Wildreservat. Sie sollten im Verlauf des Nachmittags dort eintreffen, was Ihnen die Teilnahme an einer der dort angebotenen Aktivitäten erlaubt.

Okonjima ist Sitz der Africat Stiftung, einer Organisation, die sich auf den Schutz großer afrikanischer Raubkatzen spezialisiert hat, speziell den der Geparden. Sie können an der Nachmittagstour teilnehmen, auf der Sie einige der Geparden, die Teil von Africats Rehabilitationsprogramms sind, zu sehen bekommen.

Die meisten der Tiere, die zur Zeit in Okonjima leben, wurden aus verzweifelten Lagen befreit, sei es, dass sie verwaist oder in einer Falle gefangen waren. Es ist das Ziel des Rehabilitationsprogramms, sie wieder an ein Leben in freier Wildbahn zu gewöhnen.

 

Tag 17

Okonjima – Windhoek (230 km)

Nach einem gemütlichen Frühstück und eventuell einer Exkursion am Vormittag (nicht inbegriffen) verlassen Sie Okonjima und machen Halt in Okahandja. Hier können Sie Namibias größten Markt für Holzschnitzereien besuchen. Der Markt ist als lokale Co-operative organisiert und ist einer der besten Orte, um authentische Souvenirs „made in Namibia“ zu kaufen.

Sie werden im Laufe des Nachmittags in Windhuk ankommen.

Tourtermine

Tour dates available on Anfrage

Preis

Preis pro Person ab $24800

Alle Preise basieren auf der Teilnahme von 2 Personen. Bei größeren Gruppen, die die Kosten für das Fahrzeug teilen, werden die Preise entsprechend angepasst.

1. Juli 2016 – 31. Oktober 2017

Camping

$24800 pro Person Doppelzimmer

Feste Unterkunft

$45600 pro Person Doppelzimmer

Alle aufgeführten Preise basieren auf dem Namibia Dollar und sind Nettopreise für Einzelpersonen, die ein Doppelzimmer teilen. Die Mietkosten für das Fahrzeug sind eingeschlossen.

Upgrades

Ein Upgrade zu luxuriöseren Unterkünften ist möglich.